FPÖ-Lobnig: Nächster Tiefschlag für Kärnten!

Goiginger Kaserne und Heli-Stützpunkt in Klagenfurt müssen erhalten bleiben – Bund verschärft dramatische Situation des Bundeslandes

Klagenfurt (OTS) - Kärnten ist aufgrund des Tauziehens betreffend der notwendigen Kreditmittel in der Höhe von 343 Millionen Euro in großer Not. Die Zukunft des Landes und die Aufrechterhaltung wesentlicher Aufgaben stehen auf dem Spiel. Diese dramatische Situation wird nun auch mit Einsparungen im Infrastrukturbereich verschärft. Der Dritte Präsident des Kärntner Landtages und FPÖ-Bezirksparteiobmann von Völkermarkt, Josef Lobnig, sieht die geplante Schließung des Heli-Stützpunktes in Klagenfurt sowie der Goiginger Kaserne in Bleiburg als besonders besorgniserregend. "Während man auf der einen Seite versucht Kärnten als Sündenbock der Nation darzustellen, setzt man nun auch zum infrastrukturellen Ausverkauf an", zeigt sich Lobnig besorgt.

Immer wieder würden Naturkatastrophen die Notwendigkeit von regionaler militärischer Infrastruktur unter Beweis stellen, wie auch die Entwicklung auf der Göriacher Alm gezeigt habe. "Sollte es zu einer Schließung des Heli-Stützpunktes in Klagenfurt kommen, wäre Kärnten in Ernstfällen auf die Hilfe aus anderen Bundesländern angewiesen. Gleiches gilt für die Goiginger Kaserne in Bleiburg. Sie ist regional für die Sicherheit der Bevölkerung von besonderer Bedeutung", betont Lobnig.

Lobnig sieht Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser gefordert, in Gesprächen mit Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) ein zufriedenstellendes Ergebnis für Kärnten zu verhandeln. "Eine Einsparung zugunsten des Zentralraumes ist im Falle der Goiginger Kaserne nicht zu akzeptieren. Hier wird auf Kosten der ländlichen Bevölkerung gespart", so Lobnig abschließend.

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