LH Platter: An EU-weiter Quote führt kein Weg vorbei

Solidarität und Unterstützung für Flüchtlinge haben jetzt höchste Priorität

Innsbruck (OTS) - LH Günther Platter begrüßt die positiven Signale in Sachen EU-weiter Flüchtlingspolitik: Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nimmt die Forderung Tirols und anderer betroffener Länder nach einer EU-weiten Flüchtlingsquote auf. "Damit besteht neue und berechtigte Hoffnung, dass wir mit unserer Forderung nach einer aliquoten Aufteilung der Flüchtlinge auf alle EU-Länder weiterkommen", freut sich LH Günther Platter über das klare Bekenntnis des Kommissionspräsidenten. Auch Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Heinz Fischer haben sich zuletzt für eine derartige Regelung ausgesprochen.

Der Landeshauptmann betont einmal mehr, dass sich das Land Tirol zu seiner humanitären Verantwortung bekennt und sich den Flüchtlingen gegenüber solidarisch zeigt. "Diese Verantwortung und diese Solidarität erwarten wir aber auch von anderen EU-Ländern. Die menschlichen Tragödien um die Bootsflüchtlinge im Mittelmeer dürfen uns nicht kalt lassen. In Tirol sehen wir den deutlichen Handlungsbedarf immer wieder besonders deutlich an der steigenden Aufgriffszahl von Flüchtlingen an der Brennerroute. Daher müssen alle EU-Länder zusammenhalten, um gemeinsam einen Weg im Sinne aller Beteiligten zu finden". Betreffend einer EU-weiten Quotenreglung werden die Stimmen lauter, die eine solche fordern. "An einer Quotenregelung führt kein Weg vorbei. Den Worten müssen nun Taten folgen", ist LH Platter überzeugt, "Menschlichkeit, Solidarität und Hilfe für die Flüchtlinge, die tagtäglich ihr Leben riskieren um nach Europa kommen, haben jetzt höchste Priorität".

In einem nächsten Schritt gehe es auch darum, den Menschen in ihren Heimatländern bestmöglich zu helfen, betont der Tiroler Landeshauptmann. "Tirol zeigt auch hier seine Verantwortung. Wir geben an der Wirtschaftsleistung gemessen am meisten von allen Bundesländern für die Entwicklungszusammenarbeit aus." Auch der Bund sei gefordert, dem positiven Beispiel Tirols zu folgen und die Mittel zu erhöhen, appelliert Platter abschließend.

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