Mehr Sicherheit durch internationale Zusammenarbeit

Präsident Penz eröffnete „Forum Salzburg“-Ministerkonferenz in St. Pölten

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Themen organisierte Kriminalität, Cyberkriminalität, Asyl und Migration, Schengen und Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stehen im Mittelpunkt der Ministerkonferenz "Forum Salzburg", die am 4. und 5. Mai im NÖ Landhaus in St. Pölten stattfindet. In mehreren Workshops setzen sich Vertreter der "Forum Salzburg"-Mitgliedstaaten mit diesen Themen auseinander. An dieser vom österreichischen Innenministerium initiierten Konferenz nehmen Innenminister und Experten aus Mittel-und Osteuropa sowie Vertreter aus Einrichtungen wie Europol, Frontex und EU-Kommission teil. Österreich hat im ersten Halbjahr 2015 den Vorsitz des "Forum Salzburg" inne.

Landtagspräsident Hans Penz begrüßte die Teilnehmer und dankte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner für die Bereitschaft, diese Konferenz in St. Pölten durchzuführen. Die Teilnehmer an der Konferenz würden damit einen Betrag leisten, "einen Mehrwert für die europäische Zusammenarbeit und ein Mehr an Sicherheit für die europäischen Bürgerinnen und Bürger zu schaffen".

Penz erinnerte an die tiefgreifenden Veränderungen in den vergangenen Jahren, etwa den Fall von Mauern und Grenzen, die Entstehung globaler Märkte und die vielfältige Nutzung neuen Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft. Diese Entwicklungen brächten nicht nur mehr Wettbewerb, mehr Chancen und neue Möglichkeiten der Wertschöpfung, sondern eröffneten auch Straftätern und kriminellen Organisationen mehr Möglichkeiten. "Die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit bei der Verbrechensbekämpfung ist deshalb größer als je zuvor", betonte der Landtagspräsident.

Das "Forum Salzburg" ist eine vom österreichischen Innenministerium initiierte mitteleuropäische Sicherheitspartnerschaft. Sie zielt darauf ab, die Zusammenarbeit und die gemeinsame Arbeit innerhalb der EU zu koordinieren, die regionale Zusammenarbeit zu intensivieren und die Kooperation mit den Freunden des "Forum Salzburg", den Westbalkan-Staaten, zu forcieren.

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