• 04.05.2015, 14:28:18
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Haubner: Rekordarbeitslosigkeit als Warnsignal für Standort

Entlastung statt neuer Belastung – Lohnnebenkosten senken – zeitgleich ausgabenseitige Einsparungen in allen Bereichen

Utl.: Entlastung statt neuer Belastung – Lohnnebenkosten senken –
zeitgleich ausgabenseitige Einsparungen in allen Bereichen =

Wien (OTS) - "Der Anstieg der Arbeitslosigkeit um 7,6 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr ist alarmierend. Österreich fällt damit auch im
EU-weiten Vergleich immer weiter zurück. Diesen Negativtrend müssen
wir rasch aufhalten", so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter
Haubner anlässlich der heute präsentierten Arbeitsmarktzahlen. Das
fortwährende Schönreden der Zahlen durch Sozialminister Hundstorfer
oder immer wiederkehrende Populismus-Parolen von Seiten des ÖGB seien
hier jedoch wenig hilfreich. "Unsere Unternehmer schaffen mehr als
2,4 Millionen Arbeitsplätze in Österreich. Statt sie durch neue
Belastung wie eine Wertschöpfungsabgabe weiter unter Druck zu setzen,
müssen wir Wege finden, ihnen den wirtschaftlichen Alltag wieder zu
erleichtern", betont Haubner und verweist auf die bereits hohe
Abgabenlast auf Unternehmerseite: "Im internationalen Vergleich
liegen wir bei den Abgaben im absoluten Spitzenfeld. Nur durch
gezielte Senkung der Lohnnebenkosten können wir die Beschäftigung
wieder ankurbeln".

Bei den Arbeitsmarktzahlen gebe es einen Lichtblick: die
Beschäftigung der Generation 50+. "Im vergangenen Monat waren in der
Altersgruppe 50+ rund 52.000 Personen mehr beschäftigt als noch im
Vorjahr. Unternehmen schätzen das Wissen und die Erfahrung der
Älteren und greifen im Wirtschaftsalltag gerne darauf zurück", so
Haubner.

Um international nicht noch weiter an Boden zu verlieren, müssten
neben Reformen am Arbeitsmarkt auch in anderen Bereichen Maßnahmen
gesetzt werden. "Wir müssen jetzt ausgabenseitige Einsparungen in
allen Bereichen vom Arbeitsmarkt bis zum Pensionssystem und der
Verwaltung einleiten. Nur so können wir das angestrebte Nulldefizit
auch tatsächlich erreichen, unseren Budgethaushalt konsolidieren und
Österreich wieder wettbewerbsfähig machen. Gerade in herausfordernden
Zeiten braucht es Reformwillen und Durchsetzungskraft. Finanzminister
Schelling ist hier bereits auf dem richtigen Weg", so Haubner, der
abschließend noch einmal auf eine Entlastung auf Unternehmerseite
pocht: "Die vom Finanzminister angekündigte Senkung der
Lohnnebenkosten ist eine wichtige Maßnahme, die nicht schnell genug
umgesetzt werden kann. Damit entlasten wir unsere Betriebe nachhaltig
und sichern wichtige Jobs".

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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