FPÖ-Steger fordert Stärkung des Schwimmunterrichts an Wiener Schulen

Wien (OTS) - "Wenn in Wien jedes zweite Kind nicht schwimmen kann, müssen bei jedem verantwortungsvollen Politiker die Alarmglocken schrillen", kommentierte die freiheitliche Sportsprecherin NAbg. Petra Steger die erschreckenden Zahlen. Rund 48 Prozent der Wiener Kinder zählen zur Gruppe der Nichtschwimmer. Für Sportstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) dürfte diese Entwicklung alles andere als besorgniserregend sein, denn dieser findet den angebotenen Schulschwimmunterricht ausreichend.

Aktuell gibt es nur neun Einheiten zu je 35 Minuten für alle 15.000 Achtjährigen. "Selbstverständlich gehört es auch zu den Aufgaben der Eltern, ihren Kindern die Grundtechniken beizubringen. Doch bei dieser Entwicklung ist es unerlässlich, dass sich auch die Politik darüber Gedanken macht, ob der derzeitige Schwimmunterricht tatsächlich zielführend ist", so Steger, die sich eine Aufstockung der Schulschwimmkurse wünscht.

Auch wenn Schüler islamischen Glaubens aufgrund ihrer Religion nicht vom Schwimmunterricht befreit werden können, wird immer öfters darüber berichtet, dass Eltern ihre Kinder aus religiösen Gründen nicht am Unterricht teilnehmen lassen. "Dieser Umstand führt dazu, dass immer mehr Kinder aus Zuwandererfamilien nur wenig bis gar nicht schwimmen können. Schwimmen, als Teil des Lehrplans, ist grundsätzlich verpflichtend und daher darf es hier zu keinen Ausnahmen kommen", betonte die freiheitliche Sportsprecherin.

Dass immer weniger Wiener schwimmen können, hat auch dazu beigetragen, dass die Besucherzahlen in den Bädern stetig zurückgehen und auch immer mehr Bäder schließen mussten. "Wäre der Stadt Wien der millionenschwere Bauskandal rund um das Stadthallenbad erspart geblieben, hätte man die Steuergelder lieber dem Schulsport zur Verfügung stellen können um den Negativ-Trend entgegenzuwirken", so Steger.

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