Was Wölfe wirklich wollen

Saint-Gobain Weber sponsert Forschungsarbeit

Wien (OTS) -

  • Wolfsforschungszentrum (WSC) im Wildpark Ernstbrunn ist ein weltweit einzigartiges Forschungsinstitut
  • Saint-Gobain Weber unterstützt diese außergewöhnliche Einrichtung mit Produkten und Arbeitseinsatz
  • Härtetest für innovative Produkte und Lösungen

Am Wolfsforschungszentrum (Wolf Science Center) werden als Teil der internationalen Spitzenforschung Verhalten und geistige Leistungen von Wölfen und Hunden sowie deren Beziehung zum Menschen untersucht. Hier strebt man danach, die basalen Bedürfnisse sowie die individuellen geistigen und sozialen Ansprüche der Wölfe und Hunde bestens zu erfüllen. Aktuell leben hier insgesamt zwölf Timberwölfe in vier Rudeln. Die 17 Hunde des WSC sind Mischlinge aus ungarischen Tierheimen.

Um die wissenschaftlichen Tests am Touchscreen und die unterschiedlichen Learning Sets unabhängig vom Wetter durchführen zu können, hat sich das Führungs- und Gründungsteam Prof. Dr. Kurt Kotrschal, Dr. Friederike Range und Dr. Zsófia Virányi dazu entschlossen, ein sogenanntes Testhaus einzurichten.

Hier laufen Wölfe und Hunde frei im großen Raum herum, erschnüffeln die Gerüche anderer Tiere und absolvieren ihre Test- und Trainingseinheiten.

Dieses Gebäude bietet nicht nur ideale Voraussetzungen für die Forschungsarbeit an den Tieren, sondern auch für die Forschung und Weiterentwicklung der dort eingesetzten Produkte. Carina Lassel, Marketingleitung bei Saint-Gobain Weber Österreich: "Es war daher eine Win-Win-Situation, als man an uns mit der Bitte um Produkt- und Arbeitszeitsponsoring herantrat. Denn zum einen konnten wir diese sinnvolle Einrichtung mit "Naturalien" unterstützen, und zum anderen war es im Vorjahr eine ideale Möglichkeit, um unsere neuen Bodensysteme einzusetzen und dann laufend zu beobachten."

Wie sich die Materialien bewährt haben, präsentierten das WSC und Saint-Gobain Weber am 29. April in einer interessanten Führung direkt vor Ort.

Schritt 1: Weiße Wände

Da es sowohl aus optischen Gründen für die Besucher als auch aus hygienischen Gründen wichtig ist, die Anlagen sauber zu halten, wurde der Testraum bis zu einer Höhe von 1,66 m weiß verfliest. Das erleichtert die Arbeit, denn bei Bedarf können die Wände nun einfach abgewaschen werden. Die Fliesen wurden mittels weber.xerm 862, einem flexiblen Mittelbettkleber mit Trasszusatz, verlegt: Der enthaltene Anteil von Trass bietet erhöhte Sicherheit vor Kalkausblühungen bei Nassbelastungen im Innen- und Außenbereich. Das war wichtig, da ja der Testraum oft mehrmals täglich umfassend gereinigt werden muss.

Um Pilze und auch deren Sporen weitestgehend zu vermeiden, entschied man sich beim Fugendichtstoff für den fungizid ausgerüsteten weber.fug 883. Da das Testhaus für die Arbeiten nicht lange gesperrt werden konnte, musste die Verlegung rasch passieren. Daher kam mit weber.xerm 860 F ein flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel zum Einsatz, der sich durch seine schnelle Erhärtung mit hoher kristalliner Wasserbindung auch bei niedrigeren Temperaturen besonders eignet.

Schritt 2: Roter Boden

Kotrschal: "Der Boden bestand ursprünglich aus einem ziemlich rauen, überstrichenen Estrich. Das war für die Besucher nicht besonders attraktiv und darüber hinaus auch schwierig zu reinigen."

Gemeinsam mit Saint-Gobain Weber wurden die Anforderungen festgelegt und zusammen mit dem Verleger die optimale Produktlösung erarbeitet:

Der Boden muss strapazfähig und leicht zu reinigen sein. Das ist vor allem auch an jenen nassen Tagen wichtig, an denen die Vierbeiner mit viel Matsch an den Pfoten ins Gebäudeinnere kommen. Damit die Wölfe und Hunde sich in aller Ruhe auf ihre Arbeit konzentrieren können, muss der Boden auch rutschfest sein. Eine fugenlose Oberfläche war aus zwei Gründen wichtig: zum einen, um einen möglichst homogenen Arbeitsbereich zu haben, und zum anderen, weil Fugen per se in der Reinigung immer zeitaufwändig sind, da sich hier meist der Schmutz, gerade beim Wischen, sammelt. Weniger wichtig für die Tiere, aber umso wichtiger für die Besucher waren der optische Anspruch und die Farbgebung.

Als Erstes stellte man den richtigen Untergrund her: Im Falle des WSC entschied man sich für das gebräuchlichste Verfahren zur Vorbereitung von Böden, das Kugelstrahlen. Danach wurde der Boden angeschliffen, von Staub befreit und mit weber.floor 4712, einem zweikomponentigen, transparenten Reaktionsharz auf Epoxidharzbasis, grundiert und zugleich die Estrichfläche gegen Feuchtigkeit abgesperrt.

Dann folgte die Beschichtung mit weber.floor 4755. Ewald Steininger, Leitung Technik Bauchemie bei Saint-Gobain Weber: "Zum Verlegezeitpunkt war diese hochbeständige Industriebodenbeschichtung bei uns in Österreich noch neu und so konnten wir hier die Vorteile auch in der Praxis so richtig gut kennenlernen und auch nutzen." Auch wenn das im Falle des WSC nicht nötig ist: Mit weber.floor 4755 werden sogar mechanisch und chemisch hochbeanspruchte Bodenflächen in Produktionsbereichen beschichtet, die erhöhte Anforderungen an flüssigkeits- und chemikalienbelastete Fußböden haben. Dazu zählen unter anderem Fruchtsaftverarbeitung, chemische Industrie, Krankenhäuser, Werkstätten oder Weinkellereien.

Gerald Jung, Geschäftsführer der Jung Bautechnik GmbH, die für die Ausführung und Verlegung zuständig war: "Die Aushärtezeit dieses Produktes liegt unter 14 Stunden. Das war im laufenden Betrieb im Testhaus ein enormer Vorteil, denn die Wölfe beobachteten ganz genau, was da in "ihrem" Gebäude passiert und warteten auch darauf, wieder hineinzudürfen."

Die dekorative Optik des in vielen RAL-Farbtönen erhältlichen Bodens wurde zum einen durch die Farbwahl und zum anderen durch die weber.floor 4919 Farbchips unterstrichen. Letztere werden in die frische Oberfläche eingestreut und verleihen dem Boden ein besonders lebendiges Aussehen.
Das satte und lebhafte Rot am Boden des Testhauses bildet somit einen spannenden Kontrast zu den weißen Wänden. Kotrschal: "Den Tieren selbst ist die Farbauswahl gleichgültig, da rot im sichtbaren Farbspektrum des Wolfes gar nicht vorkommt. Doch für unsere Videoanalysen ist der Kontrast zu den weißen Wänden von großem Vorteil, und darüberhinaus sehen die Räume - speziell für Besucher -weniger klinisch und damit auch deutlich freundlicher aus.

Lassel: "Es ist immer erfreulich, wenn ein Pilotprojekt mit neuen, innovativen Produkten auch den Ein-Jahres-Test besteht und - in diesem Fall Mensch und Tier - alle Betroffenen nach wie vor auch bei der täglichen Nutzung damit zufrieden sind."

Weitere Bilder unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6576

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