• 04.05.2015, 11:23:25
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Greenpeace-Tests: Kein HCB in Kräutern und Butter nachweisbar

Gute Prognose für heurige Heuernte

Utl.: Gute Prognose für heurige Heuernte =

Wien/Kärnten (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat
heute die Ergebnisse der Ende April gezogenen Kräuterproben aus dem
Görtschitztal veröffentlicht. In allen elf Proben von Kräutern und
Junggemüse war HCB nicht nachweisbar. Auch die fünf auf HCB
getesteten Butterproben verschiedener österreichischer Buttermarken
sind völlig unbelastet und können auch von Menschen mit HCB-Belastung
im Blut bedenkenlos konsumiert werden. "Wir freuen uns, diese sehr
gute Nachricht bekannt geben zu dürfen", so Herwig Schuster, Chemiker
bei Greenpeace in Österreich, "das erfreuliche Ergebnis der
Kräutertests erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass das heurige Heu
nicht mehr, oder zumindest nicht mehr stark, mit HCB belastet sein
wird."

Bei den elf Proben aus dem Görtschitztal handelte es sich um
Schnittlauch, Kerbel, Nudelminze, Liebstöckl, Frühlingszwiebel und
Oregano. Die Proben wurden von Greenpeace an sieben verschiedenen
Standorten in der betroffenen Region gezogen. Sie stammen überwiegend
aus Hausgärten von Bauernhöfen, aber auch aus Gärten von
Einfamilienhäusern. Die Analysen wurden vom Wiener Labor Biutec
durchgeführt. "Wir können natürlich nicht ganz ausschließen, dass es
andere Gärten gibt, in denen HCB noch nachweisbar ist", ergänzt
Schuster, "da wir die Proben aber ganz gezielt auch bei den am
stärksten betroffenen Bauernhöfen gezogen haben, sind relevante
Belastungen in anderen Hausgärten sehr unwahrscheinlich."

Des Weiteren hat Greenpeace fünf verschiedene Butterprodukte auf
HCB-Rückstände bei der Lebensmittelversuchsanstalt (LVA) in
Klosterneuburg untersuchen lassen. "Erfreulicherweise war HCB in
keiner einzigen Butter-Probe nachweisbar. Auch jene Menschen, deren
HCB-Blutwerte erhöht sind und die jede zusätzliche Aufnahme von HCB
unbedingt vermeiden sollen, können diese Produkte bedenkenlos essen",
gibt Schuster Entwarnung. Bei den fünf getesteten Butterprodukten
handelte es sich um folgende Marken: Kärntnermilch, NÖM, Stainzer
(Berglandmilch), Milfina lactosefrei (Eigenmarke von Hofer,
hergestellt von der Gmundner Molkerei) sowie Almbua (Eigenmarke von
Pfeiffer/Zielpunkt, hergestellt in Bayern). Grünes Licht gibt
Greenpeace auch weiterhin für alle Produkte der Sonnenalm-Molkerei,
da diese regelmäßig vom Hersteller auf HCB-Rückstände kontrolliert
werden."

Labor-Ergebnisse im Detail:
Das Analyse-Protokoll des Labors Biutec steht unter nachstehendem
Link zum Download zur Verfügung: http://bit.ly/1zHc7Y4

Bildmaterial:
Eine Auswahl an Bildmaterial der Kräuter-Probennahmen finden Sie
unter folgendem Link: http://bit.ly/1brldfR
Die Bilder stehen kostenlos unter Angabe der Photo Credits zur
einmaligen Verwendung zur Verfügung: (c) Arnold Pöschl / Greenpeace

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

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