Haimbuchner zu Rekordarbeitslosigkeit: Oberösterreich längst keine Insel der Seligen mehr

Langzeitarbeitslose EU-Bürger und Drittstaatsangehörige sollen zum Schutz des Arbeitsmarktes und zur Entlastung des Sozialsystems ausreisen

Linz (OTS) - Mit Ende April waren in Oberösterreich 37.979 Menschen ohne Beschäftigung. Das ist ein Plus von 4.144 bzw. 12,2 Prozent gegenüber dem April des Vorjahres. "Oberösterreich ist längst keine Insel der Seligen mehr. Daher ist es notwendig, endlich ein Entlastungspaket zur Unterstützung der Wirtschaft zu schnüren. Offenbar stottert der Konjunkturmotor in unserem Bundesland", spricht sich der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LR Dr. Manfred Haimbuchner dafür aus, "endlich die Abgabenquote zu senken und die längst überfällige Entbürokratisierung umzusetzen." *****

"Zudem ist ein Umdenken in der Klima- und Energiepolitik höchst an der Zeit. Denn offenbar wird der WIrtschafts- und Industriestandort Oberösterreich von stark steigenden Energiekosten und wirtschaftsfeindlichen Klimazielen massiv belastet", mahnt Haimbuchner ein, die Wirtschaft und somit die Arbeitgeber endlich zu entlasten. Weiterhin aufrecht bleibe die Forderung der FPÖ, die Lohnnebenkosten zu senken. "Nur so können bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden. Ich hoffe, dass die zuständigen Minister in Wien endlich jenen Mut aufbringen, der in Zeiten von Rekordarbeitslosigkeit längst überfällig ist." Lag Österreich bei der Arbeitslosigkeit vor kurzem noch hinter Deutschland, so sind wir nunmehr mit diesem traurigen Negativrekord bereits hinter Großbritannien abgerutscht. "Wirtschaftsminister Mitterlehner und Bundeskanzler Faymann müssen rasch handeln, sonst steigt in unserem Land die Arbeitslosigkeit in noch schlimmeren Umfang."

Österreichweit gab es bei Ausländern erneut einen massiven Anstieg der Beschäftigungslosen. So waren mit Ende April 97.940 ohne Arbeit, im Oktober 2014 waren es 82.244. "Vor diesem neuerlichen Plus von 10,9 Prozent gegenüber dem April 2014 ist die berechtigte Frage zu stellen, wie lange sich das heimische Sozialsystem diese massive Belastung noch leisten wird können", fordert Haimbuchner abschließend, die Möglichkeit zu schaffen, dass EU-Bürger und Drittstaatsangehörige nach längerer Dauer der Arbeitslosigkeit ausreisen müssen. "Im Vordergrund muss der Schutz des heimischen Arbeitsmarktes stehen."

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