• 04.05.2015, 11:16:43
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Haimbuchner zu Rekordarbeitslosigkeit: Oberösterreich längst keine Insel der Seligen mehr

Langzeitarbeitslose EU-Bürger und Drittstaatsangehörige sollen zum Schutz des Arbeitsmarktes und zur Entlastung des Sozialsystems ausreisen

Utl.: Langzeitarbeitslose EU-Bürger und Drittstaatsangehörige sollen
zum Schutz des Arbeitsmarktes und zur Entlastung des
Sozialsystems ausreisen =

Linz (OTS) - Mit Ende April waren in Oberösterreich 37.979 Menschen
ohne Beschäftigung. Das ist ein Plus von 4.144 bzw. 12,2 Prozent
gegenüber dem April des Vorjahres. "Oberösterreich ist längst keine
Insel der Seligen mehr. Daher ist es notwendig, endlich ein
Entlastungspaket zur Unterstützung der Wirtschaft zu schnüren.
Offenbar stottert der Konjunkturmotor in unserem Bundesland", spricht
sich der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LR Dr. Manfred
Haimbuchner dafür aus, "endlich die Abgabenquote zu senken und die
längst überfällige Entbürokratisierung umzusetzen." *****

"Zudem ist ein Umdenken in der Klima- und Energiepolitik höchst an
der Zeit. Denn offenbar wird der WIrtschafts- und Industriestandort
Oberösterreich von stark steigenden Energiekosten und
wirtschaftsfeindlichen Klimazielen massiv belastet", mahnt
Haimbuchner ein, die Wirtschaft und somit die Arbeitgeber endlich zu
entlasten. Weiterhin aufrecht bleibe die Forderung der FPÖ, die
Lohnnebenkosten zu senken. "Nur so können bestehende Arbeitsplätze
gesichert und neue geschaffen werden. Ich hoffe, dass die zuständigen
Minister in Wien endlich jenen Mut aufbringen, der in Zeiten von
Rekordarbeitslosigkeit längst überfällig ist." Lag Österreich bei der
Arbeitslosigkeit vor kurzem noch hinter Deutschland, so sind wir
nunmehr mit diesem traurigen Negativrekord bereits hinter
Großbritannien abgerutscht. "Wirtschaftsminister Mitterlehner und
Bundeskanzler Faymann müssen rasch handeln, sonst steigt in unserem
Land die Arbeitslosigkeit in noch schlimmeren Umfang."

Österreichweit gab es bei Ausländern erneut einen massiven Anstieg
der Beschäftigungslosen. So waren mit Ende April 97.940 ohne Arbeit,
im Oktober 2014 waren es 82.244. "Vor diesem neuerlichen Plus von
10,9 Prozent gegenüber dem April 2014 ist die berechtigte Frage zu
stellen, wie lange sich das heimische Sozialsystem diese massive
Belastung noch leisten wird können", fordert Haimbuchner
abschließend, die Möglichkeit zu schaffen, dass EU-Bürger und
Drittstaatsangehörige nach längerer Dauer der Arbeitslosigkeit
ausreisen müssen. "Im Vordergrund muss der Schutz des heimischen
Arbeitsmarktes stehen."

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