Kaske fordert mehr Initiativen für mehr Arbeit

Wien (OTS) - Angesichts der weiter steigenden Arbeitslosenzahlen fordert AK Präsident Kaske, dass der Arbeitsmarkt ins Zentrum der Politik rückt: "Wir brauchen mehr Initiativen für mehr Arbeit. Denn nichts kommt einem Sozialsystem teurer als unerträglich hohe Arbeitslosigkeit." Neben notwendigen Investitionen in Kinderbetreuung, ganztägige Schulformen, Pflege und sozialen Wohnbau oder Maßnahmen der Arbeitszeitverkürzung müssen auch die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ausreichend und nachhaltig ausfinanziert werden.

Die Budgetsituation ist gut, es gibt für Kaske keinen Grund, jetzt nicht Geld in die Hand zu nehmen, um in Bildung, Infrastruktur, Forschung und Entwicklung zu investieren: "So gewinnen wir zweimal. Einmal, weil wir Werte für die nächsten Generationen schaffen und zum Zweiten damit direkt und unmittelbar Arbeitsplätze sichern und schaffen." Der AK Präsident pocht auch weiterhin auf die rasche Umsetzung eines wirksamen Bonus-Malus-Modells. "In Sachen höherer Beschäftigung kommt die Wirtschaft freiwillig offenbar ihrer gesellschaftspolitischen Aufgabe nicht nach. Es ist höchst an der Zeit, dass die, die zu wenig Ältere beschäftigen, dafür zahlen."

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