FP-Nepp fordert Jobgarantie für Jugendliche

Hohe Jugendarbeitslosigkeit besorgniserregend

Wien (OTS) - Wenn etwa 12 Prozent der Jugendlichen in Wien keine Arbeitsstelle haben, dann hat die Ausbildungsgarantie des WAFF (Wiener Arbeitnehmer Förderungsfonds) ganz klar versagt. Das Verhältnis Lehrstellensuchende zu offenen Lehrstellen ist mit 4:1 ebenso dramatisch, hält der Wiener FPÖ-Bildungs- und Jugendsprecher LAbg. Dominik Nepp die besorgniserregende Situation am Tag der Arbeitslosigkeit fest. Gerade wer schon in jungen Jahren keinen Job hat, verfällt in Perspektivlosigkeit. Chancenlosigkeit am Wiener Arbeitsmarkt macht den Verdruss noch größer. Nicht zuletzt besteht diese, da viele - wenn überhaupt - gerade einmal über einen Pflichtschulabschluss verfügen. Unweigerlich sind somit schon viele Junge in der Armutsfalle gefangen, noch bevor sie überhaupt jemals in den Arbeitsprozess eingegliedert wurden. Die permanenten Gebührenerhöhungen, machen es dabei nicht leichter, weiß Nepp.

Um unserer Jugend eine Zukunft mit Perspektive zu bieten, braucht es daher dringlicher denn je eine Jobgarantie, die diesen Namen auch verdient. Zudem muss endlich Schluss sein, mit den kontraproduktiven Schulversuchen, von neuer Mittelschule bis Gesamtschule, fordert Nepp stattdessen die Rückkehr zum bewährten differenzierten Schulsystem. (Schluss) hn

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