Nepal 6 Tage nach dem Beben: Diakonie-Katastrophenhilfe-Netzwerk hilft

Nothilfe auch als Krankheitsvorsorge wichtig

Wien/Kathmandu (OTS) - Die Nachbeben in Nepal haben nachgelassen, die Sorge vor weiteren Beben bleibt. "Viele Menschen hier sitzen im Freien und haben Angst" berichtet Duane Poppe, Mitarbeiterin eines Nothilfeteams der Diakonie Partnerorganisation LWF aus Kathmandu. "Neunzig Prozent von ihnen haben noch ein Haus das nicht eingestürzt ist. Sie könnten einfach nach Hause gehen, aber die Verunsicherung und Angst vor einem großen Nachbeben lähmt sie."

"Die Hilfe der Diakonie Katastrophenhilfe über das Netzwerk der ACT Alliance läuft", betont Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Österreich. Seit Sonntag werden bereits Hilfspakete an die Betroffenen verteilt. Sauberes Trinkwasser, Nahrung, Hygieneartikel, Decken und Planen. "Jetzt und in den nächsten Tagen geht es darum, überall Wasser, Hilfsgüter und Schutz gegen Kälte und Regen bereitzustellen, sonst drohen Atemwegserkrankungen und Durchfall," so Dagmar Lassmann.

Diakonie Partner LWF verteilt an mehreren öffentlichen Verteilerstellen Fertig-Nahrungsmittel und Planen gegen den Regen. "In der Nähe unseres Büros in Katmandu campieren zur Zeit rund 50 Familien. Es sind auch viele Menschen mit Behinderung und alte Menschen dabei," schildert eine Mitarbeiterin von LWF die aktuelle Situation in der Hauptstadt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist Mitglied in einem der größten weltweiten Netzwerke für Katastrophenhilfe "ACT Alliance". Folgende Partner des Diakonie-ACT-Netzwerkes sind seit mehr als 20 Jahren in Nepal tätig: DanChurchAid, Norwegian Church Aid, LWF (Lutherischer Weltbund).

Gemeinsam mit der Aktion Nachbar in Not bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden für die Überlebenden der Naturkatastrophe in Nepal:

Diakonie Katastrophenhilfe
Erste Bank
IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
Kennwort: Erdbeben Nepal

NACHBAR IN NOT - Erdbeben Nepal
Erste Bank
AT91 2011 1400 4004 4004

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Diakonie Österreich
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