Wirtschaft für Integration am Tag der Arbeit: Arbeitsmarktsituation von MigrantInnen verbessern!

Kraft-Kinz & Rahimi: „Dequalifizierung bekämpfen und Potenziale fördern!“

Wien (OTS) - "Wir müssen die Situation von ZuwandererInnen und Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund auf dem österreichischen Arbeitsmarkt verbessern und vorhandene Potenziale stärker fördern!", zeigen sich Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi, Obleute des Vereins Wirtschaft für Integration (VWFI), anlässlich des morgigen Tages der Arbeit überzeugt.

Die Benachteiligung von MigrantInnen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt ist evident: Die Chance, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, ist bei BewerberInnen mit ausländischer Herkunft im Schnitt um 25-30 % niedriger (lt. Studie Univ. Linz 2014). Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten überdurchschnittlich oft unter ihrem Ausbildungsniveau und verdienen deutlich weniger als ihre österreichischen KollegInnen (vgl. Statistik Austria u. Arbeitsklimaindex).

"Dequalifizierung ist leider nach wie vor das Schlagwort schlechthin, wenn es um die Situation von MigrantInnen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt geht. Wir müssen stärker auf die Potenziale der Menschen fokussieren. Vielfalt ist Realität und der beste Nährboden für Innovation, Kreativität und Prosperität. Das gilt für die Gesellschaft ebenso wie für die Wirtschaft! Es liegt in unserem Interesse und auch in unserer Verantwortung, ein Klima zu schaffen, in dem die Potenziale der Vielfalt wachsen und gedeihen können", so Kraft-Kinz und Rahimi weiter.

"Potenziale stärker in den Blick nehmen und Hürden abbauen"

"Wir können und wir müssen die Herausforderungen im Bereich des Arbeitsmarktes zielstrebig angehen: Dazu gehört die rasche und adäquate Anerkennung im Ausland erworbener Bildungsabschlüsse ebenso wie die Schaffung von diskriminierungsfreien Bewerbungsverfahren. In diesem Punkt sind wir UnternehmerInnen ebenso gefordert wie die Politik. Auch der seit langem diskutierte und dringende Ausbau der Rot-Weiß-Rot-Card sollte endlich in Angriff genommen werden, wenn wir im internationalen Wettbewerb um die besten Hände und die klügsten Köpfe nicht ins Hintertreffen geraten wollen!", so Kraft-Kinz und Rahimi weiter.

Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien ist Gründungs- und Hauptsponsor von Wirtschaft für Integration.

Rückfragen & Kontakt:

MMag.a Maria Mayrhofer
Pressesprecherin
Verein Wirtschaft für Integration
Brunnengasse 72/10
1160 Wien
+43 1 94 44 846 -12
+43 676 9200416
m.mayrhofer@vwfi.at
www.vwfi.at
www.sagsmulti.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RWN0001