Vertragsverletzungsverfahren Feinstaub Graz eingestellt

Brüssel anerkennt Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität

Wien (OTS) - Gestern hat die Europäische Kommission bekanntgegeben, dass das laufende Vertragsverletzungsverfahren auf Grund von Überschreitungen des Feinstaub-Grenzwertes im Raum Graz eingestellt wird. Diese Entscheidung wurde nicht zuletzt deshalb getroffen, weil sich die Luftgütesituation in Graz in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert hat. Im Jahr 2014 konnte der EU-Grenzwert für Feinstaub eingehalten werden. Eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verringerung der Feinstaubemissionen - vor allem in den Bereichen Verkehr und Hausheizungen - wurden umgesetzt.

Für Umweltminister Andrä Rupprechter ist die Entscheidung ein Auftrag: "Die Europäische Kommission hat mit der Einstellung des Verfahrens der stetigen Verbesserung der Luftqualität in Graz in den letzten Jahren Rechnung getragen. Jetzt geht es darum, die Maßnahmen zur Luftreinhaltung konsequent weiterzuführen, um ein Wiederansteigen der Feinstaubbelastung zu verhindern. Das sind wir der Bevölkerung schuldig."

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