GRAS fordert Steigerung des Grundbudgets von Hochschulen statt leistungsorientierter Finanzierung

Nachhaltige Ausfinanzierung ohne Leistungsdruck

Wien (OTS) - Die Grünen & Alternativen Student_innen (GRAS) begrüßen zwar grundsätzlich eine Steigerung der Hochschulraumstrukturmittel, kritisieren allerdings den leistungsorientierten Fokus hinter der Finanzierung. "Hier wird nach marktwirtschaftlicher Logik gehandelt, die im Hochschulbereich nichts verloren hat. Das Grundbudget muss erhöht werden, wenn Hochschulen unabhängig und offen bleiben sollen", kommentiert Meryl Haas, Spitzenkandidatin* der GRAS.

Die Verordnung verteilt Geldmittel nach leistungsbezogenen Kriterien an die Universitäten. "Leistung ist kein adäquater Indikator für Hochschulfinanzierung", so Haas. "Dies steigert den Druck, der bereits auf Studierenden lastet und zu schwerwiegenden psychischen Belastungen führt", meint Haas. "Das verstehen wir nicht unter progressiver Hochschulpolitik." Die GRAS zeigt sich über eine Erhöhung des Budgets erfreut, fordert aber weiterhin eine Ausfinanzierung von Wissenschaft und Forschung, unabhängig von neo-liberalen Ansprüchen. "Wir wollen freie, offene Hochschulen ohne Leistungsdruck, sowie unabhängige Forschung und eine autonome Wissenschaft", so Meryl Haas.

Rückfragen & Kontakt:

GRAS - Grüne & Alternative Student_innen
Katharina Hechl & Lena Köhler
0660 57 63 421
presse@gras.at
http://www.gras.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRA0001