NÖAAB-Ebner: Utopische Forderungen von AK-Präsident Wieser

Forderungen der AKNÖ überzogen und fehl am Platz.

St. Pölten (OTS) - "Die aktuelle Forderung von AKNÖ-Präsident Markus Wieser schießt den Vogel ab. Es wird immer offenkundiger, dass die SPÖ die Mindestsicherung als soziale Hängematte sieht. Mit der utopischen Forderung die Mindestsicherung auf 1.104 Euro anzuheben, setzt die Arbeiterkammer die falschen Signale. Das würde derzeit einem Bruttogehalt von 1.400 Euro entsprechen! Stattdessen brauchen wir mehr Hilfe zum Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess. Es muss klar sein, dass jemand der tagtäglich arbeiten geht, mehr im Börserl hat, als jemand, der nur von Sozialleistungen lebt. Warum sollte sonst noch jemand arbeiten gehen? AK-Präsident Markus Wieser setzt damit ganz klar die falschen Anreize. Arbeit muss endlich wieder mehr Wert haben," reagiert NÖAAB-Landesgeschäftsführer Bundesrat Bernhard Ebner.

Das NÖAAB-Modell zur Mindestsicherung NEU sieht ganz klar folgende Schritte vor:
- Mehr Hilfe zum Wiedereinstieg in Form von Jobprojekten etc.
- Wiedereinsteigerbonus
- Mehr Kontrolle durch Finanzpolizei
- Gerechtigkeit für den Steuerzahler

"Ich finde es immer wieder interessant, dass Markus Wieser die Forderung nach einem höheren Mindestlohn in den Medien stellt. In Österreich sind für Mindestlöhne bekanntlich die Sozialpartner verantwortlich. Markus Wieser sollte seine Kraft als ÖGB-Präsident dafür investieren, in Kollektivvertragsverhandlungen für bessere Abschlüsse zu sorgen. Die Politik ist in Österreich nicht für Mindestlöhne verantwortlich. Diese Forderung ist purer Populismus. Die Arbeiterkammer sollte sich anstatt leerer Phrasen zu dreschen wirklich und ehrlich um die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Niederösterreich kümmern," so Bernhard Ebner.

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