1:3 – Sei dabei! NEOS startet Petition zur Elementarpädagogik in Wien

Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger fordert Verbesserung des Betreuungsschlüssels im Kindergarten

Wien (OTS) - Der Kindergarten muss mehr sein als eine Betreuungseinrichtung, er ist die erste Bildungseinrichtung im Leben eines Kindes. "Obwohl in Wien viel für den quantitativen Ausbau der Kinderbetreuung getan worden ist, bleibt die Qualität vielerorts auf der Strecke", kritisiert Beate Meinl-Reisinger, NEOS-Spitzenkandidatin. Mit Betreuungsverhältnissen von 1:17 bei den 3- bis 6-Jährigen bzw. 1:8 bei den unter 3-Jährigen sei echte Elementarbildung nicht möglich.

NEOS Wien startet daher die Petition "Eins zu Drei - Sei Dabei!" für ein besseres Betreuungsverhältnis an Wiens Kindergärten. Mit der Petition fordert NEOS die Stadtregierung auf, die Mittel zur Verfügung zu stellen, um ein angemessenes Betreuungsverhältnis zu gewährleisten. NEOS folgt dabei internationalen Erfahrungen und Empfehlungen von Experten, wie dem Charlotte Bühler Institut: Der Betreuungsschlüssel soll demnach für 1- bis 3-Jährige bei 1:3 liegen, für 3- bis 6-Jährige bei 1:8.

"Jeder Euro, der in die Elementarpädagogik gesteckt wird, ist eine gute Investition. Was wir heute für die Frühförderung investieren, ersparen wir uns später an Sprach- und Bildungsförderung sowie an Sozialleistung." Der Kindergarten als Bildungseinrichtung bedeutet aber auch, dass die Ausbildung der Elementarpädagog_innnen auf neue Beine gestellt werden muss: "Elementarpädagogik muss auf tertiäres Niveau gehoben werden, also ein Bachelorstudiengang werden. Das gebietet Wichtigkeit von und Wertschätzung für diese Aufgabe und wird den Beruf auch attraktiver machen", ist Meinl-Reisinger überzeugt.

Die NEOS-Lösungen für den klugen Kindergarten:
- Bildung statt nur Betreuung: Wir brauchen mehr Personal sowie einheitliche und verbindliche Qualitätsstandards in der Elementarpädagogik
- Klare Ziele statt Kompetenzwirrwarr: Kompetenzen sind zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aufgesplittert. Das macht eine umfassende Reform schwer möglich
- Wertschätzung statt Überforderung: Die Ausbildung von Elementarpädagog_innen muss auf ein akademisches Niveau gehoben werden. Die Bezahlung muss der Ausbildung entsprechend der Qualifikation angepasst werden.
- Bereicherung statt Belastung: Sprachförderung hat Vorrang, auch in der Muttersprache. Denn nur, wer die eigene Muttersprache beherrscht, lernt später auch gut Deutsch.

Der erste Schritt muss nach Meinung der NEOS-Gemeinderatskandidatinnen die Entlastung der Pädagoginnen durch einen besseren Betreuungsschlüssel sein. Daher startet NEOS mit der Petition zur Verbesserung des Betreuungsverhältnisses in Wiener Kindergärten und Kinderkrippen.
In den nächsten Wochen wird NEOS Wien noch weitere Aktionen setzen, um den Anliegen der Eltern von 70.000 unter 4-Jährigen in Wien eine Stimme zu verleihen, berichtet Meinl-Reisinger: "In anderen Städten, wie in Hamburg, gehen Eltern auf die Straße für bessere Betreuungsschlüssel. Wir wollen dafür sorgen, dass Jungeltern in Wien ein Sprachrohr bekommen. NEOS redet nicht nur über die Bedürfnisse junger Eltern, bei uns stehen sie auch auf der Liste: Unter den ersten zehn Kandidat_innen für die Gemeinderatswahl sind vier junge Mütter mit kleinen Kindern, das älteste davon ist sechs Jahre alt."

Link zur Petition: http://tinyurl.com/elementarpaedagogik

Die bundesweite Broschüre online:
http://tinyurl.com/derklugekindergarten

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NEOS Wien
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