„Der Tote vom Untersberg“ im Visier von Florian Teichtmeister und Michael Fitz

Setbesuch bei den Dreharbeiten zu ORF/ZDF-Riedlsperger-Krimi

Wien (OTS) - "Der eine grantelnd, der andere jung und dynamisch. Ein kritische Masse, die zu explodieren droht." Regisseur Erhard Riedlsperger schickt Florian Teichtmeister und Michael Fitz als zwei Kommissare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, bei den aktuellen Dreharbeiten zum gleichnamigen ORF/ZDF-Krimi auf die Jagd nach dem "Toten vom Untersberg". Doch der Salzburger Major Peter Palfinger, der nach einem Unfall seit zwei Jahren im Rollstuhl sitzt, und der bayrische Kriminalhauptkommissar Hubert Mur arbeiten nicht ganz freiwillig zusammen. Und so wird der Leichenfund im Grenzgebiet zu einer ganz besonderen Herausforderung. Bei einem Setbesuch in Salzburg gab das bayerisch-österreichische Ermittlerduo gestern, am Dienstag, dem 28. April 2015, gemeinsam mit Regisseur Erhard Riedlsperger erste Einblicke in die neue Produktion. In weiteren Rollen stehen u. a. auch Fanny Krausz, Erwin Steinhauer, Harald Windisch und Simon Hatzl vor der Kamera. Zu sehen ist "Der Tote vom Untersberg" im ORF voraussichtlich 2016. Die Dreharbeiten in Salzburg dauern voraussichtlich noch bis Mitte Mai.

Florian Teichtmeister: "Ich spiele keinen Superhelden im Rollstuhl"

Florian Teichtmeister ("Altes Geld") spielt Peter Palfinger, den 35-jährigen Major und neuen Leiter der Salzburger Abteilung für Gewalt- und Blutdelikte. Nach einem Paragliding-Unfall sitzt er im Rollstuhl, was ihm oft etwas andere Perspektiven auf Menschen und Umwelt offenlegt. Er ist ein guter Zuhörer und Beobachter, der den Zusammenhängen auf den Grund gehen will. Florian Teichtmeister über seine Rolle: "Der Dreh ist körperlich überaus anstrengend, speziell am Untersberg. Ich spiele schließlich keinen Superhelden im Rollstuhl. Der Film ist aber sicher kein Problemfilm, sondern eher eine humorige Annäherung, mit wie viele Barrieren Rollstuhlfahrer im täglichen Leben konfrontiert sind. In Salzburg drehe ich zum ersten Mal. Die Stadt ist wunderschön, wenn aus meiner Perspektive auch ein wenig hügelig."

Michael Fitz: "Die kleinen Ressentiments zwischen Österreichern und Deutschen augenzwinkernd ausleben"

Von einem gemütlichen Bayern ist der 48-jährige Hubert Mur aus Traunstein als Kriminalhauptkommissar, gespielt von Michael Fitz, weit entfernt. Vielmehr ist er ein geradliniger Einzelkämpfer, der mit Beharrlichkeit ans Ziel kommt. Ganz anders eben als sein österreichischer Kollege. Michael Fitz über seine Rolle: "Ich freue mich, in meiner Rolle die kleinen Ressentiments zwischen Österreichern und Deutschen augenzwinkernd ausleben zu können." Auch wenn er sich als Bayer selbst davon aber ohnehin nicht betroffen fühlt.

Regisseur Erhard Riedlsperger: "Ein kritische Masse, die zu explodieren droht"

Auch wenn der gebürtige Halleiner Erhard Riedlsperger bei rund 140 Produktionen Regie geführt hat - in Salzburg arbeitet er zum ersten Mal: "Es ist mein erster Dreh in Salzburg, das erstaunt mich zwar selbst ein bisschen, aber es hat sich bisher einfach noch nicht ergeben."

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Major Peter Palfinger (Florian Teichtmeister) hat seinen Dienstantritt in Salzburg. Zur gleichen Zeit wird direkt an der Grenze zu Bayern, in einem Wald des legendenumwobenen Untersbergs, die Leiche des Anlagebetrügers Walter Holzer aufgefunden. Bei der Aufklärung zur Seite stehen ihm seine engagierte Mitarbeiterin Irene Russmeyer (Fanny Krausz), Palfingers Vorgesetzter Hofrat Seywald (Erwin Steinhauer) und - im ständigen Wettstreit - sein bayrisches Pendant: Hauptkommissar Hubert Mur (Michael Fitz). Als Mörder kommen viele in Frage: die Geschädigten Holzers, aber auch dessen Ehefrau, von der sich Holzer scheiden lassen wollte, weiters ein idealistischer Anwalt sowie ein österreichischer Geschäftspartner Holzers, der für ihn als Strohmann fungierte. Während Mur sich vor allem dafür interessiert, an das verschwundene Geld heranzukommen, findet Palfinger den Schlüssel zur Tat ganz woanders.

"Der Tote vom Untersberg" ist eine Produktion von Satel Film in Koproduktion mit ORF und ZDF gefördert von FERNSEHFONDS AUSTRIA und Land Salzburg.

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