ORF-III-Sonderprogrammierung zum 1. Mai

Sechs Dokus und zwei TV-Filme zum „Tag der Arbeit“

Wien (OTS) - Rote Fahnen und bändergeschmückte Maibäume, Kampfparolen und Familienausflüge, Wiener Ringstraße und steirischer Dorfplatz: Am Staatsfeiertag, Freitag, dem 1. Mai, widmet ORF III Kultur und Information dem "Tag der Arbeit" ein umfassendes Sonderprogramm zu seiner Geschichte, den Wurzeln der Sozialdemokratie und dem Wert der Arbeit in unserer Gesellschaft. Die Dokumentationen "Der 1. Mai - Ein Feiertag macht Geschichte" (13.50 Uhr), "Viktor Adler - Der Vater der Sozialdemokratie" (14.40 Uhr), "Wir sind Demokratie" (15.40 Uhr), "Cultus - Der Feiertag im Kirchenjahr: Tag der Arbeit - 1. Mai" (16.45 Uhr), "Macht Arbeit krank?" (17.00 Uhr), "Acht Stunden sind kein Tag" (17.35 Uhr) und Karin Brandauers Fernsehfilm "Einstweilen wird es Mittag" (18.35 Uhr) werden - nach dem Hauptabendprogramm (Stefan Ruzowitzkys Oscar-Hit "Die Fälscher", einer neuen Ausgabe von "Denk mit Kultur" mit Otto Schenk und Sabine Stieger sowie Peter Patzaks Krimi "Mann im Schatten") - abgerundet von Stefan Kurowski und Karl Wozeks Tragikomödie "Ein Tag, eine Nacht und ein bisschen Morgen" (0.30 Uhr).

"Der 1. Mai - Ein Feiertag macht Geschichte" (13.50 Uhr)

Den Auftakt des ORF-III-Sonderprogramms zum 1. Mai macht Robert Gokls Dokumentation, für die er in ganz Österreich Filmdokumente zum "Tag der Arbeit" zusammengetragen hat. Das Ergebnis ist eine filmische Zeitreise - zurück in die wechselvolle Geschichte des 1. Mai: vom illegalen Kampftag der Arbeiterbewegung am Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zum Staatsfeiertag mit Volksfestcharakter heute.

"Viktor Adler - Der Vater der Sozialdemokratie" (14.40 Uhr)

Umfassend bearbeitet und mit Unterstützung des Historikers Oliver Rathkolb auf den neuesten Stand gebracht, ist die Doku des vielfach preisgekrönten ORF-Journalisten Claus Gatterer aus dem Jahr 1978. Der Film schildert das ereignisreiche Leben des Armenarztes und Journalisten Dr. Viktor Adler, der das Parteiprogramm der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs ausgearbeitet hat.

"Wir sind Demokratie" (15.40 Uhr)

Ist die Demokratie beim Siegeslauf des Kapitalismus auf der Strecke geblieben? Der Film von Eric Brinkmann und Annette Brüggemann begleitet junge Menschen in Österreich, Spanien, Deutschland, Island und der Schweiz, die der Krise etwas entgegensetzen wollen.

"Cultus - Der Feiertag im Kirchenjahr: Tag der Arbeit - 1. Mai" (16.45 Uhr)

Wie interpretieren moderne Mönche "Ora et labora"? Der junge Frater Tobias versucht am Tag der Arbeit selbst Hand im klösterlichen Wirtschaftsbetrieb anzulegen und fragt nach, was Arbeit für die Mönche eigentlich bedeutet.

"Macht Arbeit krank?" (17.00 Uhr)

Die Schattenseiten der Leistungsgesellschaft beleuchtet im Anschluss "treffpunkt.medizin": Bis zu einer halben Million Österreicher sind akut gefährdet, an Burn-out zu erkranken. Welche Auswirkung haben Stress und belastende Arbeitsverhältnisse auf unsere Gesundheit?

"Acht Stunden sind kein Tag" (17.35 Uhr)

Die Dokumentation von Stefan Kurowski begleitet zwölf voest-Arbeiter/innen 24 Stunden, also drei Schichten lang, im Betrieb, der niemals stillsteht.

"Einstweilen wird es Mittag" (18.35 Uhr)

Die sozialpsychologische Studie dreier Wiener Wissenschafter über "Die Arbeitslosen vom Marienthal" dokumentierte in den dreißiger Jahren den Niedergang eines Dorfes durch Arbeitslosigkeit und ging nach ihrer Veröffentlichung um die Welt. Der nach einem darauf basierenden Buch von Heide Kouba und Regisseurin Karin Brandauer gedrehte Fernsehfilm widmet sich dem Schicksal des Dorfes - mit Franziska Walser, Nicolas Brieger, Stefan Suske und Johannes Nikolussi.

"Ein Tag, eine Nacht und ein bisschen Morgen" (0.20 Uhr)

Stefan Kurowski und Karl Wozeks Tragikomödie aus dem Jahr 2010, die auf Peter Stamms Theaterstück "Fremdgehen" basiert, schildert einen Tag und eine Nacht in einer Industriestadt. Ein Film voller aufheiternder Blicke auf Alltag, Entfremdung und Suche nach Nähe mit Brigitta Waschnig, Gottfried Neuner, Maria Knierzinger und Sina Heiss.

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