Willi: Mitterlehner soll seine eigene Tourismusstrategie ernst nehmen

Grüne Unterstützung für Touristiker

Wien (OTS) - "Mich wundert der Ärger der Touristiker über 'ihre' Wirtschaftsvertreter in der ÖVP überhaupt nicht. Das Signal der ÖVP ist: Gut, dass der Tourismus in der Zeit der Wirtschaftskrise ein sehr stabiler Wirtschaftszweig war. Als 'Dank' bekommt ihr jetzt die Belastungen aus der Steuerreform. Entlastungen gibt’s nur für ein paar gut vernetzte Industrielle", meint der Tourismussprecher der Grünen, Georg Willi.
Die Grünen haben bereits letzte Woche im Parlament beantragt, die beabsichtigte Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Beherbergung zurückzunehmen und die Abschreibezeiträume nicht auf 40 Jahre zu verlängern, sondern im Gegenteil auf jene Zeiträume zu reduzieren, die der Realität entsprechen - so wie es die österreichische Tourismusstrategie vorsieht: das sind bei Bädern oder Wellnessanlagen z.B. 15 Jahre.
"Ich hoffe, dass unsere Initiative von allen Tourismussprechern unterstützt wird, und Wirtschaftsminister Mitterlehner sich für die weiteren Verhandlungsrunden an seine eigene Tourismusstrategie erinnert. Sonst bringe ich sie ihm gerne noch einmal vorbei", bietet Willi seine Dienste an.

Am Beispiel Tourismus sieht man, wie sich die falsch aufgesetzten Steuerpläne der ÖVP jetzt rächen. "Während wir Grüne uns das Geld für die Steuerreform bei den reichsten zehn Prozent der Bevölkerung holen würden, schont die ÖVP die Superreichen und muss dafür dort zulangen, wo Belastungen weder sinnvoll sind noch auf Verständnis stoßen - in diesem Fall bei den Touristikern. Ich lade die ÖVP ein, das Grüne Steuermodell zu studieren und für eine gerechtere Verteilung der Vermögen in Österreich zu sorgen", sagt Willi.

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