Grüne/Lesjak/Kuchling: "Ja zur lückenlosen Aufklärung, Nein zum Geschichtsmissbrauch"

Kärntner FPÖ macht die Auswirkungen des Historikerberichtes, der die Bombenanschläge aus den 1970er Jahren in Südkärnten untersucht, zum Thema der Aktuellen Stunde

Klagenfurt (OTS) - "Auch wenn Kärnten gerade aufgrund der blau/orangen Hinterlassenschaft sehr akute Probleme zu lösen hat, ist es doch zu begrüßen, dass sich die Kärntner FPÖ in der morgigen Landtagssitzung endlich der geschichtichen Aufarbeitung der Kärntner Vergangenheit zuwendet‟, kommentiert die Klubobfrau der Grünen im Kärntner Landtag Barbara Lesjak die Tatsache, dass die FPÖ den Historikerbericht, der die Bombenanschläge in den 1970er Jahren untersucht, zum Thema der Aktuellen Stunde macht. "Es ist wichtig, dass wir die Vergangenheit sachlich, wissenschaftlich fundiert aufarbeiten und verstehen, um gemeinsam für und an einer besseren Zukunft arbeiten zu können. Der heftig umstrittene Historikerbericht umfasst eine geschichtliche Facette und ist ein Beitrag dazu. Deshalb sollte die Aufarbeitung der Geschichte umfangreicher und auf mehreren Ebenen betrieben werden. Wir Grünen sind für die lückenlose Aufklärung aller Vorkommnisse und lehnen jegliche Gewalt strikt ab‟, so Lesjak.

Die Volksgruppensprecherin der Grünen, stellvertretende Klubobfrau Zalka Kuchling, unterstreicht dabei die Wichtigkeit des bereits eingeschlagenen Dialog-Weges und des wertschätzenden Miteinanders:
"Hinsichtlich eines besseren Miteinanders wurde in den vergangengen Jahren enorm viel geleistet. Viele alte, geschichtliche Wunden sind verheilt, Kärnten entwickelt sich weiter. Deshalb setze ich mich für einen behutsamen und sensiblen Umgang mit der Geschichte ein und warne eindringlich davor, die Vergangenheit für das Konflikteschüren zu missbrauchen. Eine derartige Instrumentalisierung der Geschichte weisen wir Grünen entschieden zurück.‟

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