FSG-Wien-Meidlinger: Sozialdemokratie als Garant für lebenswertes Wien

Solidarität mit Handelsangestellten – Sonntagsöffnung ist tabu

Wien (OTS) - "Die Sozialdemokratie ist ein Garant für ein auch für die ArbeitnehmerInnen lebenswertes Wien", stellt der Vorsitzende der FSG-Wien, Christian Meidlinger, zum 1. Mai fest. Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen werden auch heuer wieder gemeinsam am Rathausplatz einmarschieren. Meidlinger: "Wien ist lebenswert dank der enormen Leistungen der ArbeitnehmerInnen und trotz der zahlreichen Bremsmanöver vieler Arbeitgeber."++++
In den vergangenen Monaten hat die Gewerkschaftsbewegung ihre Kampfkraft bewiesen. Was vor einem Jahr für viele noch undenkbar war, ist eingetreten: Die Lohnsteuer wird gesenkt. Bei einem mittleren Einkommen von 1.800 Euro monatlich bleiben 800 Euro im Jahr mehr. Die Lohnsteuer reduziert sich um 37 Prozent. Meidlinger: "Dieser Erfolg ist uns nicht einfach vom Himmel in den Schoß gefallen. Seitens der Wirtschaftskammer gab es massiven Widerstand, vor allem was die Gegenfinanzierung anbelangt."
Für die Wiener Bevölkerung wird bereits heuer und auch 2016 mehr im berühmten Börserl bleiben. Auf Initiative der SPÖ Wien wird es bei einer Reihe von Tarifen keine Erhöhung geben. Dazu zählen beispielsweise Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, Bäder, Parkometer, Parkpickerl, aber auch die Büchereien. Bei den Wiener Linien ist man bemüht, die Tarife bis einschließlich 2016 nicht zu erhöhen. Und der Kindergartenbesuch bleibt weiter beitragsfrei. Mit diesem Gebührenstopp wird letztendlich die Kaufkraft der Wiener Bevölkerung gestärkt.
Einen regelrechten Paukenschlag setzte Bürgermeister Häupl im Februar bei der traditionellen Klubklausur. Wien wird wieder Gemeindewohnungen bauen! Wien geht damit einen völlig anderen Weg als die EU, aber auch andere Städte und Länder in Österreich. Dort will man den kommunalen Wohnbau generell zurückdrängen und öffentliche Investitionen für künftige Generationen einer rigorosen Sparpolitik opfern. Genauso wie es die Oppositionsparteien im Gemeinderat immer wieder propagieren. Meidlinger: "Wien ist eben dank der Sozialdemokratie erfreulich anders."
Ein mehr als leidiges Thema wird vor allem von der Wirtschaftskammer, aber auch einigen Parteien, immer wieder geschürt: die Sonntagsöffnung. Angeblich gehen der Wiener Wirtschaft Milliarden verloren, weil an Sonntagen nicht eingekauft werden kann. Sie zeichnen ein Bild des Wienuntergangs. Sie sind darauf so fixiert, dass sie blind gegenüber unbestreitbarer Tatsachen sind: Wien wird schon seit Jahren zur lebenswertesten Stadt gewählt. Wien hat inzwischen die jüngste Bevölkerung des Landes und wird bereits in wenigen Jahren mehr als zwei Millionen EinwohnerInnen zählen. Und unsere Stadt wird von TouristInnen geschätzt. Es vergeht kein Jahr ohne neuen Besucherrekord. Und bei einer von der GPA-djp in Auftrag gegebenen Umfrage unter den Handelsangestellten haben sich 95,9 Prozent gegen eine Sonntagsöffnung ausgesprochen. Meidlinger: "Das soll uns ein Auftrag sein, damit die KollegInnen auch weiterhin den Sonntag im Kreise ihrer Familie, mit Freunden oder Bekannten verbringen können."

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