- 28.04.2015, 14:01:22
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FP-Jung: Katastrophal schlechte Deutschkenntnisse
Stadträtin Frauenberger lässt sich feiern
Utl.: Stadträtin Frauenberger lässt sich feiern =
Wien (OTS) - Während die Medien über die alarmierende
Verschlechterung der Deutschkenntnisse bei Schülern um erschreckende
53 Prozent berichten, feiert die Integrationsstadträtin heute im
Rathausfestsaal ihr "Mama lernt Deutsch"-Projekt bei Halalbrötchen
als Erfolg. Selfies mit der SP-Politikerin sind in Wahlzeiten
wichtiger als die verbaute Zukunft von Schülern. Für das Kreuz (oder
x - um keine Religion zu kränken) an der richtigen Stelle bei den
Wahlen werden diese Kurse wohl noch reichen, besonders bei den
Wahlkartenwählern. Alles erfolgt natürlich gratis und bei Kaffee und
Kuchen sowie gleichzeitiger Kinderbetreuung. Die Erfolge bleiben
offenbar ebenso aus, wie bei den vielen Dutzend von
Migrantenvereinen, die - mit Abermillionen gefördert - zu Aktivitäten
wie "Mama lernt Rad fahren, Teil 1 und 2" so nebenbei auch noch
Deutschunterricht, meist ohne überprüfbaren Abschluss, anbieten,
kritisiert der Wiener FPÖ-Sprecher für Integration diese sinnlose
Geldverschleuderung.
"Wir wollen, dass geförderte Deutschkurse von einer zentralen Stelle
angeboten werden und mit einer Prüfung abschließen. Wer diese
besteht, soll die angefallenen Gebühren erstattet bekommen", fordert
Jung. Die gegenwärtige Praxis verursacht nur Kosten ohne richtige
Verpflichtungen für die Teilnehmer. Deshalb fordern wir "Deutsch vor
Schule". Die jetzt auf rund 12.000 Schüler gestiegene Gruppe
derjenigen, die nicht benotet werden, ist teuer und die
Betreuungserfolge halten sich in Grenzen. In den Regelschulklassen
sitzen zu viele Kinder, die aufgrund ihrer Sprachdefizite den
Unterrichtsfortschritt massiv behindern, was zu einer messbaren
Verschlechterung des Lernerfolgs der anderen Kinder führt, wie an der
Pisa-Studie erkennbar.
"Die beiden zuständigen Stadträte feiern aber lieber und verteilen
zahllose Hochglanzbroschüren, als diesen Weg in die Bildungs- und
Integrationskatastrophe zu beenden. Sie wollen nicht begreifen, dass
Integration wesentlich eine Verpflichtung für die Ankommenden ist und
wir mit Wohlfühlmethoden statt Forderungen nur die Entwicklung von
Parallel- und Gegengesellschaften erreichen. Ein schlimmes Beispiel
ist die nun bestehende Notwendigkeit zur (muttersprachlichen)
Betreuung von Problemjugendlichen mit IS-Sympathien. Bald werden dann
auch noch die AMS-Umschulungskurse für Rückkehrer aus dem Dschihad
folgen müssen", warnt Jung abschließend. (Schluss) hn
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