FP-Jung: Katastrophal schlechte Deutschkenntnisse

Stadträtin Frauenberger lässt sich feiern

Wien (OTS) - Während die Medien über die alarmierende Verschlechterung der Deutschkenntnisse bei Schülern um erschreckende 53 Prozent berichten, feiert die Integrationsstadträtin heute im Rathausfestsaal ihr "Mama lernt Deutsch"-Projekt bei Halalbrötchen als Erfolg. Selfies mit der SP-Politikerin sind in Wahlzeiten wichtiger als die verbaute Zukunft von Schülern. Für das Kreuz (oder x - um keine Religion zu kränken) an der richtigen Stelle bei den Wahlen werden diese Kurse wohl noch reichen, besonders bei den Wahlkartenwählern. Alles erfolgt natürlich gratis und bei Kaffee und Kuchen sowie gleichzeitiger Kinderbetreuung. Die Erfolge bleiben offenbar ebenso aus, wie bei den vielen Dutzend von Migrantenvereinen, die - mit Abermillionen gefördert - zu Aktivitäten wie "Mama lernt Rad fahren, Teil 1 und 2" so nebenbei auch noch Deutschunterricht, meist ohne überprüfbaren Abschluss, anbieten, kritisiert der Wiener FPÖ-Sprecher für Integration diese sinnlose Geldverschleuderung.

"Wir wollen, dass geförderte Deutschkurse von einer zentralen Stelle angeboten werden und mit einer Prüfung abschließen. Wer diese besteht, soll die angefallenen Gebühren erstattet bekommen", fordert Jung. Die gegenwärtige Praxis verursacht nur Kosten ohne richtige Verpflichtungen für die Teilnehmer. Deshalb fordern wir "Deutsch vor Schule". Die jetzt auf rund 12.000 Schüler gestiegene Gruppe derjenigen, die nicht benotet werden, ist teuer und die Betreuungserfolge halten sich in Grenzen. In den Regelschulklassen sitzen zu viele Kinder, die aufgrund ihrer Sprachdefizite den Unterrichtsfortschritt massiv behindern, was zu einer messbaren Verschlechterung des Lernerfolgs der anderen Kinder führt, wie an der Pisa-Studie erkennbar.

"Die beiden zuständigen Stadträte feiern aber lieber und verteilen zahllose Hochglanzbroschüren, als diesen Weg in die Bildungs- und Integrationskatastrophe zu beenden. Sie wollen nicht begreifen, dass Integration wesentlich eine Verpflichtung für die Ankommenden ist und wir mit Wohlfühlmethoden statt Forderungen nur die Entwicklung von Parallel- und Gegengesellschaften erreichen. Ein schlimmes Beispiel ist die nun bestehende Notwendigkeit zur (muttersprachlichen) Betreuung von Problemjugendlichen mit IS-Sympathien. Bald werden dann auch noch die AMS-Umschulungskurse für Rückkehrer aus dem Dschihad folgen müssen", warnt Jung abschließend. (Schluss) hn

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