SPÖ Kärnten: Keine Einsparungen bei der Gesundheit der Kärntnerinnen und Kärntner

Redecsy: Gesundheitsplan hat Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zum Ziel. Gesundheit der Bevölkerung darf nicht durch blinden Einsparungswahn gefährdet werden.

Klagenfurt (OTS) - "Der Gesundheitsplan Kärnten soll die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung sicherstellen und ist kein Werkzeug um wahllos Einsparungen zu erzielen", stellt SPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. David Redecsy zu Äußerungen des WK-Präsidenten Mandl fest, der im Gesundheitsbereich Einsparungen gefordert hatte.

Der Gesundheitsplan orientiere sich an den demographischen Veränderungen in Kärnten und gewährleiste die optimale Versorgung der Kärntnerinnen und Kärntner und sei deshalb nicht als Sparmaßnahme zu verstehen, so Redecsy.
Auch wenn dadurch Einsparungen in Höhe von rund 10 Mio. Euro erzielt werden, ist das Ziel des Gesundheitsplans, notwendige Anpassungen umzusetzen, um den sich ändernden Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden, führt Redecsy weiter aus.
Die Äußerungen Mandls zum Gesundheitsplan tragen inhaltlich nichts zur Sicherung der Gesundheitsversorgung bei und zeigen nur, dass sich Mandl mit dieser wichtigen Thematik nicht wirklich befasst habe. Was Kärnten jetzt brauche, sei ein Schulterschluss und keinen Standesvertreter, der verantwortungsbewusste und nachhaltige Entscheidungen in die Lächerlichkeit ziehe.

Es sei nicht das erste Mal, dass Mandl durch unqualifizierte Aussagen auffalle, die nur dessen Unkenntnis der Sachlage bezeugen, in der Sache aber nichts zu einer Lösung beitragen, erinnert Redecsy.
Es seien vor allem Vertreter der Wirtschaft gewesen, die die Erstellung des Gesundheitsplanes um Wochen verzögert haben ohne jedoch inhaltlich etwas Konstruktives beizutragen. Jetzt auf mangelndes Einsparungspotential hinzuweisen, sei eine klare Themenverfehlung. Die Umsetzung des Gesundheitsplans mit der Forderung nach Neuverhandlungen weiter zu verzögern, sei nicht nachvollziehbar, so Redecsy.

"Wenn Mandl rein kostenmäßig hohe Einsparungen im Gesundheitsbereich fordert, muss er auch deutlich sagen, welche Krankenhäuser er zusperren, in welchem Teil Kärntens er die hohe Gesundheitsversorgung der Kärntner Bevölkerung zurückfahren will und welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren sollen", fordert Redecsy.

Zudem würde er damit wissentlich in Kauf nehmen, dass den Kärntner Unternehmern wichtige Aufträge als Zulieferer und Dienstleister für die Krankenanstalten verloren gehen.
WK-Präsidenten Mandl sei - wenn schon nicht im Interesse des Landes und der Gesundheit der Menschen - so doch im Interesse der von ihm zu vertretenden Kärntner Wirtschaftstreibenden nahe zu legen, in Zukunft den Wirtschaftsstandort Kärnten nicht durch unbedachte Äußerungen zu gefährden.

"Die SPÖ Kärnten setzt sich für die optimale Gesundheitsversorgung der Menschen ein und wir werden es nicht zulassen, dass die Gesundheit der Bevölkerung einem blinden Einsparungswahn geopfert wird", so Redecsy abschließend.

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