Hundstorfer: Ab kommendem Jahr stehen 250 Millionen Euro für ältere Arbeitnehmer zur Verfügung

Wichtige Maßnahme, um Arbeitslosigkeit bei Älteren zu reduzieren – aktives Arbeitsmarktbudget im Vergleich zu heuer angestiegen

Wien (OTS/BMASK) - "Mit dem heutigen Beschluss im Ministerrat zum Arbeitsmarktfinanzierungsgesetz können wir einen weiteren Schritt setzen, um ältere Arbeitnehmer effektiv bei der Arbeitsvermittlung zu unterstützen", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer nach dem Ministerrat. Mit dem Gesetzesentwurf werden die Mittel für ältere ArbeitnehmerInnen im kommenden Jahr von 150 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro erhöht. Auch 2017 sollen 250 Millionen Euro für Menschen über 50 Jahre zur Verfügung stehen. Diese Mittel werden im Verhältnis von 60:40 für Eingliederungsbeihilfen bzw. dem 2. Arbeitsmarkt verwendet. "Diese Maßnahmen haben sich bisher als sehr erfolgreich herausgestellt. 2014 konnten wir mit 100 Millionen Euro für dieses Maßnahmenpaket mehr als 16.000 Menschen über 50 Jahre an einen Arbeitsplatz vermitteln. Heuer stehen dafür 120 Millionen Euro und im kommenden Jahr dann 250 Millionen Euro zur Verfügung", so Hundstorfer. ****

Diese zusätzlichen Mittel belasten den Bundeshaushalt aber nicht zusätzlich, da die Mittel aus der passiven Leistung (Arbeitslosengeld) in den Förderbereich, also der aktiven Arbeitsmarktpolitik, umgeschichtet werden. Die Eingliederungsbeihilfen können bis zu zwölf Monaten gewährt werden, es hängt aber vom Einzelfall ab, wie lange und wie hoch gefördert wird. Mit der zusätzlichen Unterstützung des 2. Arbeitsmarktes soll vor allem gesundheitlich beeinträchtigten Menschen im höheren Alter eine Chance geboten werden, wieder an den ersten Arbeitsmarkt zurück zu finden, erläuterte Hundstorfer. "Insgesamt erhöhen sich mit dem neuen Arbeitsmarktfinanzierungsgesetz die Mittel für die aktive Arbeitsmarktpolitik im kommenden Jahr um 67 Millionen Euro im Vergleich zu heuer", schloss der Sozialminister. (Schluss)

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