Köstinger zu Plastiksackerln: Flexibilität darf nicht zu Untätigkeit führen

EU-Parlament beschließt Plastiksackerl- Reduzierungsmaßnahmen

Straßburg, 28. April 2014 (ÖVP-PD) Die Umweltsprecherin
der ÖVP im Europäischen Parlament, Elisabeth Köstinger,
begrüßt die neuen Maßnahmen zur Reduzierung von
Plastiksackerln, die das EU-Parlament heute beschließt,
fordert aber Engagement von den EU-Mitgliedstaaten: "Die Flexibilität des Maßnahmenpakets darf nicht zu Untätigkeit führen. Manche Mitgliedstaaten haben großen Nachholbedarf", so
die ÖVP-Abgeordnete. ****

Die Mitgliedstaaten haben die Wahl, entweder ab Ende 2018
die Sackerln nicht mehr kostenlos abzugeben oder mit anderen
frei wählbaren Maßnahmen den Sackerlverbrauch bis 2019 um 50 Prozent und bis 2025 um 80 Prozent zu reduzieren.

"Das ist die Chance für alle Mitgliedstaaten, die
Müllberge ein für alle Mal abzubauen. Die Mitgliedstaaten
können selbst entscheiden, wie sie vorgehen wollen. Wichtig
ist nur das Ziel, dass die Bürgerinnen und Bürger beim
Einkaufen mehr zu wiederverwendbaren Sackerln greifen", betont Köstinger.

Für Köstinger ist die Reduzierung der Plastiksackerln Teil eines dringend notwendigen Maßnahmenpakets im Kampf gegen "Mikroplastik". "Wenn Plastik sich zersetzt, landen
mikroskopisch kleine, oft unsichtbare Kunststoffteilchen und Plastikreste in Natur, Lebensmitteln und in der Nahrungskette,
was schwerwiegende Langzeitfolgen hat", so die
Europaabgeordnete. "Die Teilchen in unseren Körpern können Störungen im Hormonsystem verursachen, die sich massiv auf die Gesundheit auswirken. Wir müssen dringend weiter daran
arbeiten, den Plastikmüll in den Griff zu kriegen", so
Köstinger.

Rückfragen & Kontakt:

Elisabeth Köstinger MEP, Tel.: +32-2-284-5211,
elisabeth.koestinger@ep.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
daniel.koster@ep.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0005