- 28.04.2015, 11:22:08
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Christian Ragger widerspricht KO Leyroutz
Abbruch der Verhandlungen mit dem Bund wäre schwerer Schaden für Kärnten
Utl.: Abbruch der Verhandlungen mit dem Bund wäre schwerer Schaden
für Kärnten =
Klagenfurt (OTS) - "Ein Abbruch der Verhandlungen über Kredite der
Bundesfinanzagentur an Kärnten wäre ein schwerer Schaden für Kärnten
und käme einer Blamage gleich", widerspricht der Obmann der Kärntner
Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger den Aussagen von Klubobmann
Christian Leyroutz. Es gehe darum, die Zukunftsfähigkeit des Landes
zu erhalten. Mit einem Konfrontationskurs wäre das unmöglich. Er
würde die Abwärtsspirale, in der sich Kärnten derzeit wegen des
Ausgabenstopps befindet, nur beschleunigen. Die Arbeitslosigkeit
würde weiter dramatisch zunehmen. Im Interesse des Landes müsse man
mit dem Bund eine Lösung finden.
Ihm, Ragger, gehe es auch darum, den Zukunftsfonds für Kärnten zu
sichern. Dessen Auflösung, welche die rasche Finanzierung des Landes
angeblich sicherstellen sollte, wäre gar nicht möglich. Die einzige
Möglichkeit, die in Frage käme, läge darin, das Verpfändungsverbot
aufzuheben. "Das Land könnte Kredite bei Kärntner Banken aufnehmen,
aber das Vermögen bliebe erhalten", so Ragger.
Der Bund habe Kärnten, durch den Zahlungsstopp der Heta an den
Rand der Zahlungsfähigkeit gebracht. "Jetzt müssen alle vernünftigen
Kräfte daran mitwirken, dass wir da rauskommen und dass wir auch der
nächsten Generation noch Vermögenswerte hinterlassen können", betont
Ragger abschließend.
(Schluss)
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