Christian Ragger widerspricht KO Leyroutz

Abbruch der Verhandlungen mit dem Bund wäre schwerer Schaden für Kärnten

Klagenfurt (OTS) - "Ein Abbruch der Verhandlungen über Kredite der Bundesfinanzagentur an Kärnten wäre ein schwerer Schaden für Kärnten und käme einer Blamage gleich", widerspricht der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger den Aussagen von Klubobmann Christian Leyroutz. Es gehe darum, die Zukunftsfähigkeit des Landes zu erhalten. Mit einem Konfrontationskurs wäre das unmöglich. Er würde die Abwärtsspirale, in der sich Kärnten derzeit wegen des Ausgabenstopps befindet, nur beschleunigen. Die Arbeitslosigkeit würde weiter dramatisch zunehmen. Im Interesse des Landes müsse man mit dem Bund eine Lösung finden.

Ihm, Ragger, gehe es auch darum, den Zukunftsfonds für Kärnten zu sichern. Dessen Auflösung, welche die rasche Finanzierung des Landes angeblich sicherstellen sollte, wäre gar nicht möglich. Die einzige Möglichkeit, die in Frage käme, läge darin, das Verpfändungsverbot aufzuheben. "Das Land könnte Kredite bei Kärntner Banken aufnehmen, aber das Vermögen bliebe erhalten", so Ragger.

Der Bund habe Kärnten, durch den Zahlungsstopp der Heta an den Rand der Zahlungsfähigkeit gebracht. "Jetzt müssen alle vernünftigen Kräfte daran mitwirken, dass wir da rauskommen und dass wir auch der nächsten Generation noch Vermögenswerte hinterlassen können", betont Ragger abschließend.

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