Windbüchler: Regierung muss Auslandskatastrophenfonds sofort aufstocken

Grüne kritisieren Österreichs beschämend niedrige Hilfe für Nepal

Wien (OTS) - "Während andere Länder Europas nach der Erdbebenkatastrophe in Nepal und den angrenzenden Regionen sofort und umfassend reagiert haben, stellt Österreich nicht einmal eine Million Euro an finanzieller Unterstützung zur Verfügung. Das ist beschämend", kritisiert die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler.
"Ich ersuche die Bundesregierung, angesichts dieser humanitären Katastrophe mehr Mittel bereitzustellen und endlich ihr Koalitionsübereinkommen einzuhalten. Der Auslandskatstrophenfonds soll von fünf auf 20 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt werden. Alles, was die Regierung dazu braucht, ist der Wille, Menschen in Not zu helfen. Aber der ist bisher nicht zu sehen", kritisiert Windbüchler.

"Rasche Hilfe und Unterstützung gerade von Seiten der reichen Industriestaaten ist angesichts dieser verheerenden Auswirkungen des Erdbebens in Nepal ein Gebot der Stunde. Dass die Österreichische Bundesregierung nun versucht, gerade einmal das Minimalste an Hilfe bereitzustellen, ist ein Armutszeugnis. Der Auslandskatastrophenfonds und die staatliche humanitären Hilfe sind seit Jahren unterfinanziert. Wie lange will die Regierung noch warten, um endlich die versprochene Aufstockung umzusetzen", fragt Windbücher. Die Grünen unterstützen den heutigen Protest von NGOS am Rande des Ministerrats. "Ich hoffe, dass diese starken Signale gehört werden und Minister Kurz rasch handelt."

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