Die heimische Arbeitswelt wird immer sicherer

Dank der vielfältigen Präventionsanstrengungen der AUVA ist 2014 die Zahl der anerkannten Arbeitsunfälle erneut gesunken. Auch die Unfallrate verringerte sich.

Wien (OTS) - Die Statistikabteilung der Allgemeinen Versicherungsanstalt (AUVA) hat soeben die Auswertung der Daten aus dem Kalenderjahr 2014 abgeschlossen. Demnach wurden von der AUVA im vergangenen Jahr 161.884 Schadensfälle anerkannt - 104.625 Arbeitsunfälle Erwerbstätiger, 56.030 Unfälle von Schülern, Studenten und Kindergartenkindern und 1.229 Berufskrankheiten.

Damit sinkt die Absolutzahl der Arbeitsunfälle Erwerbstätiger um 1.209 gegenüber dem Jahr 2013, die der Berufskrankheiten um 98, was eine Verringerung um 7,4% bedeutet. Relevanter ist das Verhältnis von Arbeitsunfällen zu Versicherten: Die Unfallrate auf 1.000 Versicherte beträgt 2014 28,71 (ohne Wegunfälle), im Vorjahr lag sie noch bei 29,07 - gemessen über alle Branchen.

"Die AUVA sieht die Prävention - also die Verhinderung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten - als ihre zentrale Aufgabe an. Jeder verhinderte Unfall spart dem Betroffenen viel persönliches Leid und Schmerzen, trägt aber auch zur Reduktion von Kosten für die uns als sozialen Unfallversicherer, aber auch für die öffentliche Hand und für die Wirtschaft bei. Dass unsere Präventionsmaßnahmen wirksam sind, stellt die Unfallstatistik 2014 erneut unter Beweis", erläutert dazu der Obmann der AUVA, Ing. Thomas Gebell.

Die positive Entwicklung ist in den verschiedensten Bereichen feststellbar: Bei den großen Branchen verzeichnet die AUVA erfreuliche Verbesserungen in der Produktion, deutliche Rückgänge etwa bei der Herstellung von Glas und Glaswaren, beim Maschinenbau und bei der Herstellung von Holzwaren. Genauso verringerten sich die Unfallraten in der Getränkeherstellung oder der Metallerzeugung und Bearbeitung. Ebenfalls deutlich bessere Unfallraten findet man im Bergbau, bei der Wasserversorgung und sogar beim "Sorgenkind" der letzten Jahre - der Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 2,9 Millionen unselbständig Erwerbstätige, 0,5 Millionen selbständig Erwerbstätige sowie 1,4 Millionen in Ausbildung Stehende vom Kindergarten bis zum Studienabschluss. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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