- 28.04.2015, 09:28:24
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Verein Pfotenhilfe kürt „Tierfreunde des Jahres“
Drei Privatpersonen mit einem Herz für Tiere werden für ihren Einsatz belohnt
Utl.: Drei Privatpersonen mit einem Herz für Tiere werden für ihren
Einsatz belohnt =
Wien/Lochen am See (OTS) - Bereits 2013 wurde von der Pfotenhilfe die
Aktion "Tierfreund des Jahres" ins Leben gerufen. Ziel der Verleihung
ist es, Privatpersonen auszuzeichnen, die einen Großteil ihrer
Freizeit damit verbringen, sich um das Wohl von hilfsbedürftigen
Tieren zu kümmern. Auch 2015 erreichten die Pfotenhilfe wieder weit
mehr als 100 Einsendungen, aus denen die Tierschutz-Jury des Vereins
drei glückliche Gewinnerinnen wählen konnte: Johanna Hofbauer (Wien),
Astrid Kanzler (Oberösterreich) und Christa Lederhofer (Wien).
Johanna Hofbauer (Wien) "Das Wohl der Tiere liegt mir einfach
sehr am Herzen"
Als Frau Hofbauer vor Jahrzehnten ihre Stadtwohnung aufgab, um in
eine Schrebergartensiedlung am Wiener Schafberg zu ziehen, hat sich
ihr Traum vom eigenen Heim im Grünen erfüllt. Noch bevor das damalige
kleine Gartenhäuschen umgebaut wurde, montierte sie zahlreiche
Vogelhäuschen und Nistkästen in ihrem Garten. Gefüllt wurden die
Futterstellen mit frischen Nüssen, Körnern und allem was dazugehört.
Auch heute noch steht das Wohl der Tiere bei der Tierfreundin an
erster Stelle. Die vielen Futterhäuschen und Wasserstellen werden bei
jedem Wetter gesäubert und mit frischem Futter und Wasser aufgefüllt.
Aus diesem Grund tummeln sich in ihrem Garten seit Jahrzehnten nicht
nur Spatzen, Amseln und Meisen sondern auch zahlreiche Eichhörnchen
und Krähen. "Die einzigen Tiere, die ich immer wieder ausquartieren
muss, sind die Mäuse. Sie vergreifen sich am Futter der Vögel und
Eichhörnchen und machen dabei viel Mist", so Hofbauer. Die kleinen
Nager werden mit Lebendfallen von Frau Hofbauer eingefangen und
anschließend bei einem nahegelegenen Friedhof wieder freigelassen.
Auch alle Hunde am Schafberg haben Frau Hofbauer ins Herz geschlossen
- regelmäßig holen sich die Vierbeiner im Vorbeigehen Leckerlis bei
der Tierfreundin ab.
Astrid Kanzler (Oberösterreich) "Ich helfe, wo immer meine
Hilfe gebraucht wird"
Frau Kanzler und ihr Ehemann lieben Tiere über alles. Aus diesem
Grund haben sie zahlreiche Tiere bei sich aufgenommen. Zwei Hunde, 11
Katzen, zwei Ziegen und zwei Pferde haben bei den Tierfreunden in
Oberösterreich ein artgemäßes und sicheres Zuhause gefunden. Bei
Tieren in Not kann Frau Kanzler nicht wegsehen und so verbringt sie
gemeinsam mit ihrer Familie viel Zeit damit, kranke und verwahrloste
Bauernhofkatzen zu versorgen. Nicht nur die Versorgung, Kastration
und Pflege ist der Tierfreundin wichtig, sondern auch, dass die Tiere
ein sicheres und liebevolles Zuhause finden. Angefahrene oder
verletzte Katzen fängt die Tierfreundin ein und bringt sie zum
Tierarzt, wo sie auf ihre Kosten versorgt werden. Auch zahlreiche
Hunde aus dem Ausland konnten durch Frau Kanzlers Engagement in den
letzten Jahren nach Österreich geholt und an liebevolle Plätze
vermittelt werden. "Da sich die Tiere meist nicht selbst helfen
können, haben meine Familie und ich es uns zur Aufgabe gemacht, zu
helfen wo immer unsere Unterstützung gebraucht wird", so die
Tierfreundin. So ist es für sie auch eine Selbstverständlichkeit,
Jahr für Jahr beim Tag der offenen Tür der Pfotenhilfe in Lochen am
Welttierschutztag kräftig anzupacken und mitzuhelfen.
Christa Lederhofer (Wien) "Bei hilfsbedürftigen Tieren kann
ich nicht wegsehen"
Die Liebe zu Tieren besitzt Frau Lederhofer aus Wien bereits seit
ihrer frühen Kindheit. Tiere zu beschützen liegt ihr offensichtlich
im Blut. Als Schülerin wurde sie von einem Hund, den sie nicht
anfassen sollte, in die Hand gebissen und obwohl sie tagelang Angst
hatte Tollwut zu bekommen, hielt sie die Wunde versteckt. Sie wollte
auf keinen Fall, dass der Vierbeiner für ihren Fehler bestraft oder
gar erschossen wird, so wie es früher bei bissigen Hunden üblich war.
Die Angst vor der Tollwut ist mittlerweile vergangen, ihre Tierliebe
hat sie sich erhalten. Seit Jahren kümmert sie sich während ihres
Urlaubes in Ländern wie Griechenland oder Spanien um herrenlose und
kranke Tiere. Sie ist sich bewusst, dass das Füttern alleine keine
große Hilfe ist, daher lässt sie die Tiere vor Ort kastrieren und
versucht sie in Tierauffangstationen unterzubringen. Da es in Spanien
oder Griechenland jedoch kaum Tierheime gibt, hat sie schon
zahlreiche hilfsbedürftige Tiere in ihrem Wohnwagen nach Österreich
transportiert, wo sie behandelt und an gute Plätze weitervermittelt
werden konnten. Ihr Hund "Bogi" ist ihr am Strand in Kalogria
zugelaufen und begleitet sie noch heute, denn sie konnte sich nach
seiner Kastration nicht mehr von ihm trennen. "Auch wenn ich im
Bekanntenkreis oft für meine Tierliebe und mein Engagement belächelt
werde, bei hilfsbedürftigen Vierbeinern kann ich einfach nicht
wegsehen", so die Tierfreundin abschließend.
"Es ist beeindruckend und berührend zugleich, dass Menschen einen
Großteil ihrer Freizeit opfern, um sich mit viel Engagement um
hilfsbedürftige Tiere zu kümmern", erklärt Sascha Sautner, Sprecher
der Pfotenhilfe. "Wir erleben so viele schreckliche Schicksale von
vernachlässigten oder misshandelten Tieren, dass es uns umso
glücklicher macht, wenn sich Menschen mit all ihrer Energie einer
Aufgabe widmen, die uns bei der Pfotenhilfe so wichtig ist - nämlich
hilflosen Tieren zu helfen", so der Tierschützer. Solange Tierfreunde
helfen das Leid der Tiere zu mindern und ihnen ein liebevolles
Zuhause geben, wird die Pfotenhilfe sich Jahr für Jahr auf die Suche
nach dem "Tierfreund des Jahres" machen. Kennen Sie jemanden der den
beliebten Preis für 2015 verdient hätte? Wenn ja, dann senden Sie
jetzt schon ein Mail mit dem Betreff "Tierfreund des Jahres" samt
Geschichte an info@pfotenhilfe.org.
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