FP-Fürnkranz: 10 Punkte für neuen Schwedenplatz

Funktion sicherstellen und verschönern statt „Auto-raus“ und Luftschlösser

Wien (OTS) - Ein Gestaltungswettbewerb zum Schwedenplatz müsse auf realistischen Planungen zur klaglosen Abwicklung der Verkehrs- und sonstigen Funktionen basieren, statt neue Luftschlösser zu bauen, die dann wegen Unfinanzierbarkeit und untragbarer Auswirkungen auf die Verkehrssituation nach der Wahl erst wieder in der Schublade verschwinden müssen. Insbesondere dürfe die Neugestaltung nicht als Instrument zur Umsetzung grüner Auto-raus Politik dienen, so heute der Obmann der FPÖ Innere Stadt, Georg Fürnkranz.

"Im Augenblick hat man angesichts der von SPÖ, ÖVP und Grünen präsentierten zig Millionen teuren Vorschläge den Eindruck, dass das Geld abgeschafft wurde, nach der Wahl heißt es dann garantiert wieder: Unfinanzierbar, zurück an den Start", befürchtet Fürnkranz. Die FPÖ habe dazu bereits vor Monaten ein 10-Punkte Programm formuliert, das unverändert Gültigkeit habe und Grundlage für alle Planungen zur Neugestaltung des Schwedenplatzes sein müsse. Es muss sichergestellt werden, dass

1. der Durchzugsverkehr ohne kapazitive oder sonstige Einschränkungen bewältigt werden kann.
2. alle sonstigen Verkehrsfunktionen (inklusive Abbieger über die Brücke und Verkehr innerhalb des 1.Bezirks, z.B. aus der Rotenturmstraße und dem Textilviertel) in zumindest gleich attraktiver Form erhalten bleiben.
3. die Straßenbahn uneingeschränkt - und möglichst unter Wiederbenützung der Reste der Linie 21 - betrieben werden kann.
4. eine befriedigende Lösung für die Problematik der Reisebusse, die schon derzeit alles blockieren, gefunden wird.
5. die in der Nacht unzumutbaren Zustände im Bereich des Taxistandplatzes Rotenturmstraße einer Lösung zugeführt werden. 6. die Tankstelle einen Ersatzstandort in Zentrumsnähe findet.
7. die neu gewonnene Fläche nicht zum Rummelplatz mit unerträglichen Folgen für die schon jetzt - Stichwort Bermudadreieck - von Lärm und nächtlichen Exzessen geplagten Anrainer wird.
8. die Flächen so gestaltet werden, dass sie nicht zum Anziehungspunkt für die Drogen- oder Sandlerszene wird.
9. die neu gewonnene Fläche als Naherholungsgebiet für die Bewohner der Umgebung nutzbar ist.
10. die Gestaltung unter größtmöglicher Einbeziehung der Innenstadtbewohner erfolgt und diesen zur Entscheidung vorgelegt wird.

Sollten sich diese Forderungen als nicht erfüllbar erweisen, ist nach einer raschen bestandsnahen Verbesserung zu suchen, wobei vor allem die Neuordnung der diversen Bus- und Taxi-Haltestellen und die gefälligere Gestaltung der Straßenbahnhaltestelle, aber auch der übrigen Oberfläche im Vordergrund stehen müssen, so Fürnkranz abschließend. (Schluss) hn

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