„Report“ am 28. April: Tod im Mittelmeer, Kärnten in Geldnot, 70 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg und Zeitungen unter Druck

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den in HD produzierten "Report" am Dienstag, dem 28. April 2015, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Tod im Mittelmeer

Warum wagen Tausende Menschen die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer, auch Flüchtlinge, für die es legale Möglichkeiten für die Flucht nach Europa gibt? Direkte Hilfe kommt zu langsam, kritisieren Flüchtlingshilfsorganisationen. Von den 1.500 aus Syrien geflüchteten Menschen, die Österreich aufzunehmen versprochen hat, sind 600 noch immer nicht angekommen. Und wie gut funktioniert die humanitäre Betreuung derer, die es geschafft haben? Helga Lazar und Münire Inam über Unterstützung, die nur langsam vor sich geht.

Kärnten in Geldnot

Kärnten braucht vom Bund 343 Millionen Euro als Kredit, sonst wäre das Bundesland in sechs Wochen pleite. Doch der Finanzminister stellt harte Bedingungen. Das Land soll durch weitere Budgetkürzungen Österreichs Maastricht-Defizit reduzieren und mehr zum Abbau der Altlasten der Hypo-Alpe-Adria beitragen, auch Vermögenswerte wie der Kärntner Zukunftsfonds oder Beteiligungen stehen zur Diskussion. Der Fall Kärnten könnte zum Ausgangspunkt für strengere Kontrollen der finanziellen Gebarung der Bundesländer werden. Martin Pusch und Alexander Sattmann berichten.

Dazu ein Studiogespräch mit dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser.

Gedenken im Kleinen

Zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs gibt es neben den offiziellen Gedenkveranstaltungen auch immer mehr kleine Ausstellungen in den Bundesländern, die ebenfalls an die Ereignisse von 1945 erinnern. Dabei kommen erstmals Ereignisse zur Sprache, die vor wenigen Jahren noch tabu waren, wie die Todesmärsche vor der Haustür, Endphasenverbrechen oder die Rettung von Juden im Nachbarhaus. Was früher die Emotionen hochkochen ließ, ist mittlerweile zur "kalten Erinnerung" geworden. Die Enkelgeneration tut sich leichter, Schuld und Heldentum anzuerkennen, berichtet Eva Maria Kaiser.

Zeitungen unter Druck

Über Jahrhunderte war die gedruckte Zeitung wichtiges Informationsmedium. In den vergangenen Jahren sind Printprodukte unter Druck geraten. Vor allem Internet und soziale Netzwerke scheinen den Tageszeitungen den Rang abzulaufen, auch Gratisblätter bedrängen die herkömmlichen Medien. Stirbt die Tagespresse aus? Ernst Johann Schwarz und Martina Schmidt berichten über den Wandel und die Zukunftsaussichten der Zeitungen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF - ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + - ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0007