28. April 2015: Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Österreich in puncto Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz gut aufgestellt. Die AUVA sieht aber weiteren Handlungsbedarf und verweist auf hohe Zahl der Handverletzungen.

Wien (OTS) - Laut Schätzungen der ILO (International Labour Organisation) stirbt weltweit alle 15 Sekunden ein Arbeitnehmer durch einen arbeitsbedingten Unfall oder an den Folgen einer Berufskrankheit. "Jeder Verletzte oder gar Tote ist einer zu viel", betont Ing. Thomas Gebell, Obmann der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt. Durch den Aktionstag soll weltweit das Bewusstsein für Auswirkungen und Folgen von Arbeitsunfällen, Verletzungen und Krankheiten geschärft werden.

Im weltweiten Vergleich ist Österreich hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz weit fortgeschritten. Gebell sieht weiterhin Handlungsbedarf, um diesen Weg in Zukunft fortzuführen und das Präventionsniveau in Österreich kontinuierlich zu verbessern. Mehr als 41 % aller Arbeitsunfälle betreffen Verletzungen der Hand, die sowohl Leiden der Betroffenen wie auch enorme gesamtwirtschaftliche Kosten mit sich ziehen. "Mit der aktuellen Kampagne ‚Hände gut, alles gut‘ wollen wir die Zahl der Handverletzungen dauerhaft verringern und an das eigene Sicherheitsbewusstsein jedes Arbeitnehmers und Arbeitgebers appellieren. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sich unsere Kampagnen auch wirtschaftlich rentieren", so Gebell.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 2,9 Millionen unselbständig Erwerbstätige, 0,5 Millionen selbständig Erwerbstätige sowie 1,4 Millionen in Ausbildung Stehende vom Kindergarten bis zum Studienabschluss. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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Wolfgang Hawlik
Sicherheitsmarketing und Presse
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