VP-Dworak: Was für den Scheed-Wald gilt, muss auch für den Hörndlwald gelten

Wien (OTS) - "Die Beauftragung der MA 49 für die Erstellung eines Leitbildes und eines Managementplans für den geplanten "Norbert-Scheed-Wald", der im heutigen Gemeinderat beschlossen wurde, ist eine begrüßenswerte Voraussetzung für die Schaffung dieser neuen Erholungsfläche im Nordosten Wiens. Der Schutz des bestehenden Wienerwaldes, von dem Teile nach Hietzing reichen, darf aber nicht außer Acht gelassen werden. Was für den Scheed-Wald gilt, muss somit auch für den Hörndlwald gelten", so ÖVP Wien Gemeinderat Bernhard Dworak. Im Zuge der heutigen Debatte des Wiener Gemeinderates wurde ein entsprechender Beschlussantrag eingebracht.

Das geplante Bauprojekt im Hörndlwald würde einen Einschnitt in dieses einmalige Naturgebiet bedeuten, der dem ursprünglichen Charakter der Wienerwaldgebiete Wiens eindeutig widerspricht. Die ÖVP Wien fordert daher die Umweltstadträtin auf, im Zuge der Vorbereitungen für die Schaffung des "Norbert-Scheed-Waldes" auch konzeptive Überlegungen anzustellen, wie die Funktion des bestehenden Wienerwaldes auf Wiener Stadtgebiet als einer der wichtigsten Naherholungseinrichtungen gesichert werden kann.

"Dass Rot-Grün diesem Antrag die Zustimmung verweigert hat, spricht Bände und spiegelt das bisherige Verhalten gegenüber dem Naturjuwel Hörndlwald wider", so Dworak abschließend.

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