LH Pröll: "Dahinter steckt die Kraft der Region mit ihren Menschen"

Eröffnung der Landesausstellung am Standort Frankenfels-Laubenbachmühle

St. Pölten (OTS/NLK) - Nach der Eröffnung der Landesausstellung 2015 unter dem Titel "Ötscher:Reich - Die Alpen und wir" am Standort Neubruck heute Vormittag eröffnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll diese im Anschluss am Standort Frankenfels-Laubenbachmühle. Unter den zahlreichen Gästen waren auch Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, die Landesräte Dr. Stephan Pernkopf und Ing. Maurice Androsch, der deutsche Botschafter Detlev Rünger, der tschechische Kreisrat Martin Hyský (Vysočina), Superintendent Mag. Paul Weiland, Abt Mag. Matthäus Nimmervoll, Landesamtsdirektor Dr. Werner Seif, St. Pöltens Bürgermeister Mag. Matthias Stadler sowie die Bürgermeister der Orte der Landesausstellung Franz Größbacher (Gemeinde Frankenfels), Christine Dünwald (Gemeinde Scheibbs), Waltraud Stöckl (Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz) und Petra Zeh (Gemeinde Annaberg).

Im Interview mit den Moderatoren Christiane Teschl und Wolfram Pirchner sagte Landeshauptmann Pröll: "Die Landesausstellungen sind seit Jahrzehnten nicht nur ein kulturpolitisches Ereignis, sondern auch ein regionalpolitischer Impuls. Wir haben rund 20 Millionen Euro investiert." Damit habe man eine zukunftsträchtige Infrastruktur geschaffen und löse einen wirtschaftlichen Impuls aus, so Pröll. Die Landesausstellung als nachhaltige Investition solle die Wertschöpfung in der Region steigern sowie Arbeitsplätze sichern und schaffen. Weiters erreiche damit auch der Tourismus eine neue Entwicklungsstufe.

Der Landeshauptmann betonte, dass man hier in der Ötscher-Region besonders die "Verantwortung gegenüber den Vorfahren" spüre. In der Verkehrsgeschichte habe die Mariazellerbahn einen ganz wesentlichen Raum. "Sie ist die erste Bergbahn, die elektrifiziert wurde", so Pröll. Die Mariazellerbahn habe eine wechselhafte Geschichte, schlussendlich habe sie das Land übernommen. "Wir haben insgesamt 117 Millionen Euro investiert", so der Landeshauptmann. Seither sei die Bahn auf Erfolgskurs, so habe diese im Jahr 2014 500.000 Fahrgäste gezählt. Die Mariazellerbahn sei "eine Chance für Wallfahrer" und eine "Chance, den Tourismus entlang der Mariazellerbahn zu forcieren", so Pröll, der weiters betonte, dass die Landesausstellung "eine gute Zukunftsperspektive für die gesamte Region" eröffne.

"Danke auch hier an diesem Standort an die Wissenschaft, die die Inhalte in exzellenter Art und Weise entwickelt und aufgebaut hat, an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für die exzellente Zusammenarbeit und an die gesamte Bevölkerung", so der Landeshauptmann. Bei der diesjährigen Landesausstellung habe man gesehen: "Dahinter steckt die Kraft der Region mit ihren Menschen."

Unter dem Titel "Ötscher-Reich - ein neuer Blick auf die Alpen" referierte Prof. em. Dr. Werner Bätzing, dessen Lebensthema die Alpen sind, über die Entwicklung des Ötschers und der Region. Mit der Landesausstellung schaffe man eine "Aufwertung einer Region mittels Stärkung der regionalen Potentiale". Es sei ein einmaliges Konzept, das vorbildwirkend für den gesamten Alpenraum sein könne.

Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnungsveranstaltung vom Trachtenmusikverein Frankenfels, dem Musikverein Ötscherland Frankenfels, der Quetschwork-Family und "classic alpin".

Im neuen Betriebszentrum der Mariazellerbahn mit seiner beeindruckenden und preisgekrönten Holzarchitektur bieten persönliche Geschichten Einblicke in die traditionellen Lebenswelten der Region rund um den Ötscher. Auf zwei Ebenen tauchen die Gäste der Landesschau in das Leben der protestantischen Holzknechte ein, werden Pilger auf dem Weg nach Mariazell, gehen auf Sommerfrische mit der Mariazellerbahn, erfahren mehr über die landwirtschaftliche Nutzung in den Voralpen und warum man in Puchenstuben mehr sieht, weil es dunkel ist. Die Ausstellung versteht sich als Aufbruchsraum in das "Ötscher:Reich" und stellt auch die Frage, wie nachhaltiger Tourismus sein soll. Damit eröffnet der Blick auf Geschichte und Zukunft des Ötscher-Reichs eine Vision für den gesamten Alpenraum.

Nähere Informationen: Niederösterreichische Landesausstellung, Sabrina Gmeiner, B.A., Telefon 02742/908046-654, 0664/60499-654, e-mail sabrina.gmeiner@noe-landesausstellung.at, www.noe-landesausstellung.at.

Rückfragen & Kontakt:

Niederösterreichischen Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
02742/9005-12163
presse@noel.gv.at
www.noe.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK0004