JG/SJ/AKS/VSSTÖ/FSG-J: „Graue Wölfe und Sozialdemokratie haben nichts gemein!“

Rote Jugendorganisationen fordern Linzer Bürgermeister Luger auf, Kontakt mit rechtsextremem Verein zu beenden!

Wien (OTS) - "Die rechtsextremen Ansichten, die im Linzer Kulturverein "Avrasya", besser bekannt als "Graue Wölfe", herumgeistern, sind auf das Schärfste zu verurteilen. Dass sich der Linzer Bürgermeister Klaus Luger mit dieser Gruppe solidarisiert hat, stößt bei uns auf größtes Unverständnis!", so die Vorsitzenden der roten Jugendorganisationen Julia Herr (SJ), Katharina Kucharowits (JG), Lucia Grabetz (VSStÖ) , Christina Götschhofer (AKS) und Florian Hohenauer (FSG-Jugend).****

"Linzer StadtpolitikerInnen sind immer öfter bei Veranstaltungen der "Grauen Wölfe" anzutreffen, so erst kürzlich beim "Tag der Flagge", wo ein ultranationalistisches Spektakel über die Bühne ging. Es darf nicht sein, dass vermeintlich linke PolitikerInnen Kontakte mit rechtsextremen Organisationen pflegen", fordert Florian Hohenauer.

"Bürgermeister Luger wurde bereits mehrfach durch Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft aufgefordert, eine klare Positionierung gegen diesen Verein einzunehmen. In der SPÖ herrscht ein antifaschistischer Grundkonsens, eine Zusammenarbeit mit rechtsextremen Nationalisten ist daher keine Option", so Julia Herr und Christina Götschhofer.

"Die Ausreden, die Luger parat hat, sind fadenscheinig. Unwissenheit und bewusstes Ausblenden von Geschehnissen, wie beispielsweise von rechtsextremen Facebook-Postings oder des faschistischen "Wolfsgrußes", sind keine seriöse Grundlage für eine politische Beurteilung", bekräftigen Katharina Kucharowits und Lucia Grabetz.

"Wir fordern Bürgermeister Luger daher zur Abgrenzung von dieser hoch ideologischen Organisation auf!", so die Vorsitzenden der roten Jugendorganisationen einhellig.

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