FPÖ-Podgorschek fordert Untersuchungskommission zur ÖVAG

„Wir haben immer gewarnt, dass bei der ÖVAG ein Desaster droht. Der Finanzminister muss eine Untersuchungskommission einsetzen - gern wieder unter der Leitung von Dr. Griss"

Wien (OTS) - "Auch die ÖVAG muss durchleuchtet werden. Die Tätigkeit des früheren ÖVAG-Aufsichtsrates und ÖVAG-Vorstandes ist zu überprüfen", forderte heute NAbg. Elmar Podgorschek, freiheitlicher Budgetsprecher und Fraktionsführer im Hypo-U-Ausschuss, angesichts der desaströsen ÖVAG-Bilanz. Diese weise inklusive der Verlustvorträge im Einzelabschluss einen Verlust von 1,29 Milliarden Euro aus.

"Wir haben immer davor gewarnt, dass sich bei der ÖVAG und ihrer Tochter Kommunalkredit ein ähnliches Desaster wie bei der Hypo anbahnt", so Podgorschek. Warnungen bezüglich der Schieflage der ÖVAG habe es auch seitens der EU gegeben - und das zum ersten Mal bereits vor rund fünf Jahren. Allein bisher seien für den Staat und damit die Steuerzahler für die ÖVAG-Rettungsversuche Kosten von rund 4,3 Milliarden Euro angelaufen, die vernichteten Werte lägen jenseits der acht Milliarden Euro.

"Im Vorfeld der ÖVAG-Abwicklung muss schon wieder der Steuerzahler herhalten. Da muss es Konsequenzen geben und als erste Konsequenz muss Finanzminister Schelling eine Untersuchungskommission einsetzen - gern wieder unter der Leitung von Dr. Griss", so Podgorschek.

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