Winzig: Für Kleinbetriebe keine Anlagengenehmigung mehr erforderlich

Weniger Bürokratie ist für Unternehmen endlich spürbar

Wien (OTS) - Durch die neue Genehmigungsfreistellungs-Verordnung, die ab sofort in Kraft ist, werden pro Jahr für Unternehmen und für Verwaltung rund 15 Millionen Euro eingespart. "Künftig ist es für ungefährliche Kleinanlagen nicht mehr notwendig, eine Anlagengenehmigung bei der Behörde zu beantragen. Pro Jahr entfallen rund 3.000 solcher Verfahren für Unternehmen mit einer Betriebsfläche bis 200 Quadratmetern", berichtet Abgeordnete Dr. Angelika Winzig aktuell aus dem Nationalrat.

Die Erleichterung gilt unter anderem für Textilhandel, Floristik, Drogerien, Uhren- und Schmuckhandel, Optik, Spielwarenhandel, sowie Elektrohandel - Ausnahmen gibt es im Lebensmitteleinzelhandel. Ebenfalls freigestellt sind Bürobetriebe (hier gilt keine Flächenbegrenzung) wie Reisebüros, Versicherungsdienstleister, Immobilienverwalter, Bauträgerbüros, Ingenieurbüros, IT-Dienstleister, Unternehmensberater, Werbeagenturen, als auch Lagerbetriebe mit einer Betriebsfläche bis 600 Quadratmetern. Änderungsschneidereien, Schuhservicebetriebe, Fotografenbetriebe, Kosmetik- Fußpflege-, Massage-, Bandagisten- und Frisörbetriebe profitieren von dieser Regelung ebenfalls.

"Betriebe können jetzt noch rascher eröffnet werden und so wichtige Arbeitsplätze schaffen. Ein Frisör beispielsweise spart sich bei der Eröffnung seines Betriebes ab sofort rund 2.300 Euro an Genehmigungskosten", freut sich Nationalratsabgeordnete Angelika Winzig.

Die Verordnung wird auch die bisher länderweise unterschiedliche Genehmigungspraxis der zuständigen Behörden beenden und durch den klar definierten Entfall der Genehmigungspflicht Rechtssicherheit schaffen. Langfristig werden bis zu 90.000 bestehende Unternehmen von der neuen Verordnung profitieren.

"Der Fokus unserer Betriebe soll wieder auf deren eigentlichen Geschäft liegen. Unnötige und nicht mehr zeitgemäße Bürokratie gehört weiterhin entrümpelt und korrigiert", sagt Winzig abschließend. (Schluss)

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