FPÖ-Hübner: Wir sind nicht zur Aufnahme illegaler Migranten verpflichtet!

"Wir lassen uns von der EU keine Quoten für sogenannte Flüchtlinge vorschreiben"

Wien (OTS) - "Es sind ohne Zweifel dramatische Nachrichten und Bilder, die wir tagtäglich von den Medien präsentiert bekommen; die Kommentare der Journalisten tun ihr Übriges. Dennoch müssen wir bei der Diskussion um die sogenannten Flüchtlinge endlich auch die wahren Fakten beleuchten. Jene Afrikaner, die sich mit Schlepperbanden nach Europa begeben und in der Lage sind, bis zu 10.000 Dollar aufzubringen, haben meist einen einschlägigen Werdegang in ihren Herkunftsländern. Es handelt sich kaum um politisch Verfolgte oder Kriegsflüchtlinge, die Zugang zu solchen Bargeld- und Devisenbeträgen haben. Eine Bewältigung dieser illegalen Einwanderungsversuche mit den Mitteln der 'Asylverfahren' ist unmöglich und verfehlt", hält der außen- und europapolitische Sprecher der FPÖ, NAbg. Dr. Johannes Hübner, fest.

"Südlich der Sahara lebt mittlerweile mehr als eine Milliarde Menschen. In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Bevölkerung Afrikas nahezu verdoppelt. Vorsichtigen Schätzungen zufolge wollen mehr als 100 Millionen Afrikaner den Kontinent verlassen. Europa muss klarstellen, dass es in Zukunft keine weitere außereuropäische, illegale Einwanderung aus dem Titel 'Asyl' dulden wird und 'Asylprobleme' auf dem eigenen Kontinent gelöst werden müssen. Grundsätze, die für die Flüchtlingssituation der 1950er Jahre entwickelt wurden, können heute nicht mehr zur Anwendung kommen", ist Hübner überzeugt.

"Nur wenn potenziellen illegalen Einwanderern klar gemacht wird, dass sie künftig keine Chance mehr haben, in Europa zu bleiben, kann den Schlepperbanden das Handwerk gelegt werden. Australien hat das erfolgreich vorexerziert. Europa bleibt - wenn es das Problem ehrlich und im Interesse aller Beteiligten angehen will - kein anderer Weg. EU-Zwangsquoten für Mitgliedsländer sind genau die falschen Schritte!", so Hübner.

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