200 Millionen Malariafälle jährlich

Am 25. April ist Welt-Malaria-Tag

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Rund 200 Millionen Menschen erkrankten im Jahr 2013 an Malaria. Schätzungen zufolge starben mehr als 580.000 Personen an der Krankheit - 450.000 davon waren Kinder unter fünf Jahren. Zum Vergleich: das sind 50 mal so viele Todesfälle wie die Ebola-Epidemie in Westafrika verursacht hat.

"90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in Afrika. Das ist deshalb so tragisch, weil die meisten Erkrankungen vermeidbar wären", sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Das Risiko einer Ansteckung kann schon durch die Verwendung von Moskitonetzen stark reduziert werden. Doch erstens muss man wissen, wie man sich schützen kann und zweitens muss man sich solche Netze auch leisten können. Das stellt insbesondere in Ländern, in denen extreme Armut herrscht, ein großes Problem dar. Deshalb gibt es auch dort die höchsten Sterberaten."

In den vergangenen vier Jahren haben mehr als 24.000 freiwillige Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds tausende Familien in den betroffenen Regionen aufgesucht. Ihre Aufgabe ist es einerseits Moskitonetze zu verteilen und andererseits über Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären.
Seit dem Jahr 2000 konnten durch derartige Aufklärungskampagnen die Zahl durch Malaria verursachten Todesfälle fast halbiert werden.

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