Stronach/Schenk fordert Anti-Mobbing-Gesetz für Österreich

Wien (OTS) - "In der kommenden Strafrechtsreform soll ein Pograpsch-Paragraph eingesetzt werden - ein Anti-Mobbing-Gesetz hat anscheinend keinen Platz", kritisierte Team Stronach Mandatarin Martina Schenk in ihrem heutigen Debattenbeitrag. Mobbing stelle nicht nur für die Betroffenen eine psychische, physische und finanzielle Belastung dar, auch die Volkswirtschaft leide unter den Folgen. Daher hätten zahlreiche europäische Staaten bereits reagiert - Österreich hinke mit einem ein Anti-Mobbing-Gesetz immer noch hinten nach: "Mobbing gibt es in vielen Bereichen - in der Arbeitswelt, im Bildungsbereich, in Freizeitinstitutionen, in der Nachbarschaft, auch das Cybermobbing. Letzteres wurde beim neuen Entwurf zum Strafrechtsgesetz berücksichtigt - Mobbing allgemein und in der Arbeitswelt jedoch nicht", so Schenk.

Die Team Stronach Mandatarin forderte die Zersplitterung der vielen einzelnen Bereiche der Schutznormen aufzuheben und zusammenfassen. "Mobbing-Betroffene müssen eine Rechtssicherheit haben; sie müssen wissen, wo sie sich hinwenden und was sie machen können", forderte Schenk. Es sei "sehr schlimm", dass sich das Team Stronach als einzige Parlamentspartei für ein Anti-Mobbing-Gesetz ausspricht:
"Viele Mobbing-Opfer fühlen sich von der Politik im Stich gelassen -setzen sie daher ein klares Zeichen gegen Mobbing, Herr Minister!"

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