Der „Eurovision Song Contest“ nimmt in der Wiener Stadthalle Gestalt an

Das TV-Programm zum Event des Jahres

Wien (OTS) - Am 7. April traf der erste Lkw mit Equipment für den "Eurovision Song Contest" bei der Wiener Stadthalle ein. Bis zum Beginn der Proben und der Eröffnung des Pressezentrums am 10. Mai werden insgesamt 350 Lkws rund 3.500 Tonnen Material - darunter allein für die Showhalle 1.400 Scheinwerfer, 1.288 Stelen für die Bühnenkonstruktion mit einer Gesamtlänge von 6.450 Metern, 20 Kilometer Kabel und 26 Kameras - anliefern. Der Aufbau geht zügig voran - und bereits nach zwei Wochen ist der Großteil der Bühnenkonstruktion fertiggestellt. Am Dienstag, dem 21. April 2015, gewährten ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner und Regisseur Kurt Pongratz im Rahmen eines Hallenrundgangs einen ersten Blick auf die Bühne in der Halle D der Wiener Stadthalle.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Vor genau zwei Wochen haben die Aufbauarbeiten für den ,Eurovision Song Contest‘ in der Wiener Stadthalle begonnen. In mehreren Schichten wurde rund um die Uhr an der Bühne, dem Auge aus 1.288 Stelen, gearbeitet - und sie ist bereits so gut wie fertiggestellt. Es ist unglaublich, was hier in dieser kurzen Zeit geschafft wurde, davor habe ich großen Respekt."

ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner: "Wir sehen in diesen Tagen, in denen wir das Erstehen unserer Republik begehen, in der wir uns seit Kriegsende sicher fühlen dürfen, und in Tagen, an denen wir sehen müssen, wie Menschen an den Küsten Europas ertrinken, wenn sie eben diese Sicherheit auch suchen, wie unerlässlich es ist, jeden Tag das Gemeinsame und nicht das Trennende zu suchen. Nach dem Motto ,Building Bridges‘ geht es um Brücken zwischen Menschen, Ländern, Ideologien, zwischen Arm und Reich. In insgesamt 72 Sendungen in ORF eins und ORF 2 rund um die Semifinale und das Finale werden alle Aspekte dieses Brückenbauens in diesem gemeinsamen friedlichen Musikwettstreit zu einem starken Signal gebündelt, das uns an unsere Pflicht als Menschen erinnert, dem anderen jeden Tag die Hand zu reichen."

Regisseur Kurt Pongratz: "Für mich geht mit dieser Produktion ein Lebenstraum in Erfüllung. Der ESC ist die größte musikalische Unterhaltungsshow und mit keiner anderen Produktion vergleichbar. Ich möchte meine Arbeit aber Udo Jürgens widmen, mit dem ich sehr viel zusammengearbeitet habe und der uns sicher im Geiste zuschaut." Und weiter: "Technisch befinden wir uns auf dem Next-next-next-Level - so arbeite ich erstmals mit 26 Live-Kameras, darunter eine verkehrt von der Decke hängende JitaCam, die beim ESC überhaupt erstmals in Europa zum Einsatz kommt. Und auch unsere Bühne ist ganz besonders. Wir haben uns im Gegensatz zu den vergangenen Jahren bewusst ein haptisches Bühnenbild gewünscht, das von Florian Wieder mit dem Auge perfekt umgesetzt wurde."

Zahlen, Daten und Fakten zur Bühne

Neben dem Equipment für Pressezentrum, Delegationsbereich, Backstage und TV-Compound ist ein großer Teil des angelieferten Materials für die aufwendige Bühnenkonstruktion bestimmt: Das Auge, das die gesamte Bühne umspannt, besteht aus 1.288 Einzelstelen, hat eine Breite von 44 Metern, eine Höhe von bis zu 14,3 und eine Tiefe von bis zu 22 Metern. Die Stelen können an der Vorderseite mittels LED-Technik bespielt werden und vielfältigste Lichtstimmungen erzeugen.

Die Bühnenfläche im Auge hat eine Breite von 14,2 Metern und verfügt über einen durchgehenden LED-Boden mit einem Durchmesser von elf Metern. Im Hintergrund der Augenkonstruktion befindet sich eine LED-Wand mit einer Breite von 26 und einer Höhe von 8,5 Metern, die sich in der Mitte bis auf eine Breite von 13 Metern auseinanderschieben lässt.

Im Sinn des "Green Events" wird besonders darauf geachtet, dass bei Auf- und Abbau möglichst wenig Abfälle entstehen. Diese werden getrennt gesammelt, womöglich stofflich verwertet und sachgerecht entsorgt.

Eurovision Song Contest: Umfangreiche TV-Berichterstattung

TV-Auftakt mit "Opening Ceremony" in ORF eins

Neben den drei großen ESC-Live-Shows am 19. Mai (Semifinale 1), 21. Mai (Semifinale 2) und 23. Mai (Finale) steht das ORF-Programm ab 17. Mai ganz im Zeichen des "Eurovision Song Contest". Den großen Auftakt bildet die "Eurovision Song Contest - Opening Ceremony" am Sonntag, dem 17. Mai, in ORF eins. Bereits um 18.30 Uhr heißt es "Eurovision Song Contest - Welcome to Vienna": Live vom Wiener Rathausplatz melden sich Andi Knoll und Kati Bellowitsch und begrüßen die 40 ESC-Nationen am Weg zum traditionellen Empfang des Bürgermeisters. Die Highlights der gesamten "Opening Ceremony" sowie der hochkarätig besetzten Matinee "Pop meets opera" aus der Wiener Staatsoper (zu sehen live-zeitversetzt am 17. Mai um 20.15 Uhr in ORF III) stehen um 22.10 Uhr in "Eurovision Song Contest - Opening Ceremony" auf dem Programm von ORF eins. Im Anschluss, um 22.40 Uhr in ORF eins, steht mit der BBC-Show "Eurovision Song Contest’s Greatest Hits" eine musikalische Zeitreise durch sechs schillernde Jahrzehnte Song Contest auf dem Programm.

"Countdown mit Andi Knoll", "Willkommen Europa", "Pop und Politik" und "Conchita - Unstoppable"

"Mr. Song Contest" Andi Knoll meldet sich am 19., 21. und 22. Mai jeweils um 20.15 Uhr und am 23. Mai um 19.30 Uhr live aus der Wiener Stadthalle mit Interviews und Storys rund um den 60. ESC. Als Außenreporterin berichtet Kati Bellowitsch zusätzlich von diversen ESC-Schauplätzen. Im Anschluss an den "Countdown mit Andi Knoll" an den beiden Semifinaltagen (19. und 21. Mai) stattet "Eurovision Song Contest - Willkommen in Europa" - jeweils um 20.25 in ORF eins - den Ländern, die im anschließenden Semifinale antreten, einen amüsanten und informativen Kurzbesuch ab. Im Anschluss an das Live-Semifinale wirft "Eurovision Song Contest: Pop und Politik" - jeweils um 23.15 Uhr in ORF eins - in der zweiteiligen Doku, unter ausführlicher Verwendung historischen Archivmaterials, einen Blick auf alle Aspekte von 60 Jahre Song Contest.

Einen Tag vor dem großen Finale - am 22. Mai um 20.50 Uhr - stellt ORF eins im Anschluss an den "Countdown mit Andi Knoll" noch einmal Conchita Wurst in den Mittelpunkt. In der Dokumentation "Conchita -Unstoppable" hat Conchita Wurst seit ihrem Sieg 2015 in Kopenhagen auf diversen ihrer Stationen begleitet. Wie diese außerordentliche Künstlerin es schafft, alles unter einen Hut zu bekommen und dabei noch ihren Überzeugungen treu zu bleiben, zeigt dieses TV-Porträt.

Eurovision Song Contest - Backstage

Bevor 27 Nationen beim Finale des 60. "Eurovision Song Contest" am Samstag, dem 23. Mai, ab 21.00 Uhr live in ORF eins in Wien die Bühne betreten, besucht die Dokumentation "Eurovision Song Contest -Backstage" (20.15 Uhr, ORF eins) den weltweit größten Musikwettbewerb hinter den Kulissen und zeigt Bereiche, die den Zuschauerinnen und Zuschauern für gewöhnlich verschlossen bleiben.

Eurovision Song Contest - Das war das Finale (AT)

Neben zahlreichen Nachberichten im Rahmen der aktuellen Berichterstattung widmet sich "Eurovision Song Contest - Das war das Finale" am Sonntag, dem 24. Mai, um 22.05 Uhr in ORF eins ausführlich der Finalshow des ESC und dem diesjährigen Siegerland.

Neben der tagesaktuellen Berichterstattung ist der "Eurovision Song Contest" Thema in diversen ORF-Formaten: "heute leben" (bis 13. Mai jeweils Mittwoch, ab 18. Mai täglich um 17.30 Uhr, ORF 2), "Seitenblicke" (ab 11. Mai tägliche ESC-Beiträge, 20.05 Uhr, ORF 2), "Newton", "Die Brieflos-Show", "Willkommen Österreich" (Gäste: Andi Knoll am 5. Mai, Conchita Wurst am 12. Mai), "Eco" (zeigt die wirtschaftlichen Auswirkungen des ESC auf Wien - am 7. Mai, 22.30 Uhr, ORF 2), "Kulturmontag" (Toleranzcheck am 11. Mai, 22.30 Uhr, ORF 2), "heute konkret" (Thema ESC-"Green Event" am 18. Mai, 18.30 Uhr, ORF 2), "Thema" (Porträt der ESC-Moderatorinnen am 18. Mai, 21.10 Uhr, ORF 2), "kreuz und quer: Song Contest der Muezzins" (19. Mai, 23.10 Uhr, ORF 2), "Die Barbara Karlich Show: Song Contest: Das große Spektakel" (20. Mai, 16.00 Uhr, ORF 2), "Seitenblicke Spezial" (20. Mai, 21.50 Uhr, ORF 2), "Weltjournal: Russland - Schwulenjagd" (20. Mai, 22.30 Uhr, ORF 2), "Hallo okidoki" (23. Mai, 9.15 Uhr, ORF eins) u. v. m.

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