ÖAAB zum Entwurf des ÖVP-Parteiprogramms: Schwerpunkte sind gesetzt

Die Vorbereitungen für den Bundesparteitag, der am 12. und 13. Mai in der Wiener Hofburg stattfindet, laufen auf Hochtouren - Dort werden die Entwürfe breit diskutiert und abgestimmt

Wien, 21. April 2015 (ÖVP-PD) "Wir sind dem Menschen verpflichtet und stellen ihn und seine Chancen, seine Freiheit und sein Glück in den Mittelpunkt unseres Tun und Handelns", betonte ÖAAB-Generalsekretär August Wöginger im Anschluss an den ÖVP-Bundesparteivorstand, bei dem gestern, Montag, der Antrag für das neue Parteiprogramm einstimmig beschlossen wurde. "Das neue
Programm beruht auf unseren christlich-sozialen Werten und legt den Fokus auf Eigenverantwortung und Wahlfreiheit. Unser Ziel als ÖAAB war und ist eine solidarische Leistungsgesellschaft, die jeder und jedem Einzelnen die Möglichkeit zu gesellschaftlicher Teilhabe und Aufstieg bietet." Daher habe sich der ÖAAB beim Parteiprogramm für ein modernes Arbeitsrecht und neue Formen der
Mitarbeiterbeteiligung eingesetzt, die den gemeinsamen Erfolg von Arbeitgebern und Arbeitnehmern fördern. Dabei vertraue man insbesondere auf die Sozialpartnerschaft und verlässliche Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung, um soziale Sicherheit in Österreich zu schaffen.

"Als christdemokratische Partei wollen wir Orientierung für ein gelingendes Leben und eine lebenswerte Gesellschaft bieten. Wir sind davon überzeugt, dass jede und jeder einen Beitrag leisten kann, sei es in der Familie, im Beruf, in Vereinen oder im ehrenamtlichen Engagement. Wir sehen Arbeitnehmer und Unternehmen als Partner, die gemeinsam das Fundament für unsere wirtschaftliche Leistungskraft bilden. Vor allem wollen wir den Erwerb von Eigentum fördern, denn Eigentum sichert Unabhängigkeit", so Wöginger, der betont, dass das Parteiprogramm erst beim Bundesparteitag Mitte Mai endgültig beschlossen wird. "Zum einen setzen wir uns dafür ein, Arbeitsplatzsicherheit mit Flexibilität am Arbeitsplatz zu verbinden, denn dadurch verbessert sich sowohl die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf, als auch werden zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschaffen. Zum anderen setzen wir uns gegen Steuer-und Sozialmissbrauch ein, denn sie sind keine Kavaliersdelikte. Als ÖAAB bekennen wir uns zur Mindestsicherung, denn jene, die Hilfe benötigen, sollen sie auch erhalten. Aber um das auch in Zukunft gewährleisten zu können ist es wichtig und richtig, bei der Mindestsicherung die Kontrollen zu verbessern und Sanktionen auch umzusetzen."

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