FPÖ-Mölzer: Schließung weiterer Kleinschulen in Kärnten ist inakzeptabel

"SPÖ-Landeshauptmann Kaiser versucht auf Kosten der Schüler zu sparen"

Wien (OTS) - "Der Kärntner Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser gab im Zuge des gestrigen 'Bildungsfrühstücks' bekannt, dass weitere 17 Schulen in Kärnten geschlossen und in sogenannte 'regionale Bildungszentren' eingegliedert werden, wovon sich das Land Kärnten finanzielle Vorteile erhoffe. Diese weitere Sparmaßnahme auf Kosten der Kärntner Schüler ist inakzeptabel", sagt heute FPÖ-NAbg. Wendelin Mölzer.

Das Argument, wodurch die Zusammenlegung von Volksschulen über Neue Mittelschulen bis hin zu Musikschulen erzieherische Vorteile bringen solle, wird seitens der FPÖ angezweifelt, die sich klar für einen Erhalt der Kleinschulen ausspricht. "Die hohe Qualität der bestehenden Kleinschulen würde damit endgültig verloren gehen", betont Mölzer, der auch mit Nachdruck darauf hinweist, dass der ländlichen Region somit ein weiteres Mal die Grundlage für die eigene Entwicklung genommen und die erneute Schließung von Schulen die Abwanderung vorantreiben werde.

Auch wenn der Landeshauptmann sein Vorhaben auf das Argument der "Qualitätssteigerung für den heimischen Unterricht" stütze, so stelle sich für Mölzer die Frage, "ob Landeshauptmann Kaiser ernsthaft auf Kosten der Schulbildung sparen will, dafür aber den Verwaltungsapparat weiterhin als aufgeblasenes Konstrukt belassen wird, das weiterhin Geld verschlingt."

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