FPÖ-Kickl: Sozialversicherungen: Mit der Rosstäuscherei bei den Verwaltungskosten muss Schluss sein!

Wien (OTS) - "Die Verwaltungskosten-Quote der österreichischen Krankenkassen scheint viel höher als offiziell ausgewiesen. Die Krankenkassen sind kein Privatverein, sie werden von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuergeld gespeist, daher verlangen wir volle Kostenwahrheit, Transparenz und die Zusammenlegung der 22 Sozialversicherungsträger", betont heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl und verweist auf bereits bestehende freiheitliche Initiativen.

Experten würden die propagierte Verwaltungskostenquote von 2,8 Prozent unter anderem deshalb für zu niedrig erachten, weil die Kassen offiziell lediglich Zweidrittel der tatsächlichen Kosten offiziell angeben würden. So seien beispielsweise Gebäudeabschreibungen, sonstige Aufwendungen oder Quersubventionen durch Ersätze nicht ausgewiesen. "Geld hat kein Mascherl. Mit der Rosstäuscherei bei den Verwaltungskosten muss Schluss sein", so Kickl.

"Wir haben mehrfach Anträge auf Harmonisierung des Sozialversicherungssystems gestellt. Sogar unseren Antrag auf Durchführung einer Potenzialanalyse haben SPÖ und ÖVP abgelehnt. Offenbar spielt die Regierung, allen voran SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer, lieber die Schutzmantelmadonna für eine rot-schwarze Funktionärsclique in den Kassen statt sich für eine effiziente Verwendung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuergeld einzusetzen. Wir werden unsere Anträge erneut einbringen, um SPÖ und ÖVP Gelegenheit zu geben, diesen Eindruck zu widerlegen", so Kickl.

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