Wiener SPÖ unterstützt ARGE60plus-Forderung nach mehr altersgerechten Arbeitsplätzen

Wien (OTS/SPW) - Die Arbeitslosigkeit in der Generation 50plus steigt in letzter Zeit besonders deutlich. Anlass für die ARGE60plus im Rahmen eines eingebrachten Antrags auf dem jüngsten Landesparteitag der SPÖ Wien die Bereitstellung von mehr altersgerechten Arbeitsplätzen für ältere Menschen zu fordern. ****

Zudem wird in dem mit überwältigender Mehrheit beschlossenen Antrag eine Beschäftigungsinitiative 50plus des Sozialministeriums, mit der Menschen über 50 beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gezielt gefördert werden sollen, verlangt. Die Antragsteller sprechen sich zudem für eine verbesserte betriebliche Gesundheitsvorsorge in den Unternehmen aus und fordern einmal mehr die Umsetzung des auch im Regierungsprogramm verankerten Bonus-Malus-Systems für Unternehmen im Zusammenhang mit der Beschäftigung bzw. Nichtbeschäftigung älterer ArbeitnehmerInnen.

Absoluter Vorrang für Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Ein weiterer vom Parteitag beschlossener Antrag der ARGE60plus betrifft die Forderung nach absolutem Vorrang der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auf allen Ebenen. Nur eine gute Beschäftigungslage, so die Conclusio, sichere den Sozialstaat. Die beste und längerfristig einzig wirksame "Pensionsreform" sei die Existenz sichernde, gerecht entlohnte Arbeit für viele Menschen. Festgehalten in dem Antragstext wird zudem, dass die von der Bundesregierung beschlossene Steuerreform zwar die Massenkaufkraft stärke und zusätzliche Impulse für die Belebung der Wirtschaft bringe, darüber hinaus es aber notwendig wäre, durch Investitionen der öffentlichen Hand in die Infrastruktur, den Wohnbau, in Forschung und Entwicklung neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen und damit die Arbeitslosigkeit zu verringern.

Nicht zuletzt stimmten die Delegierten des Landesparteitags auch der Forderung nach einer nachhaltigen Sicherung der finanziellen Leistungsfähigkeit der sozialen Krankenversicherung und - damit verbunden - einer Begrenzung der Medikamentenpreise sowie dem Verlangen nach Schutz für Kautionen im Fall von Konkursen von privaten Pflegeeinrichtungen zu. (Schluss)

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