Arbeiterkammer-Ergebnis zu Ausschüttungen von ATX-Unternehmen fragwürdig und ideologisch aufgeladen

Aktienforum: Ausschüttungsquoten der ATX-Unternehmen sind seit Jahren stabil und sorgen für neue Arbeitsplätze

Wien (OTS) - "Die am Freitag veröffentlichten Ergebnisse der Arbeiterkammer zum Ausschüttungsverhalten der ATX-Unternehmen sind mehr als fragwürdig und ideologisch aufgeladen", so der Präsident des Aktienforums, Robert Ottel. "Fragwürdig ist die Datenbasis, hatten bis Donnerstagabend doch erst zwei ATX-Unternehmen ihre Zahlen für 2014 im Rahmen von ordentlichen Hauptversammlungen präsentiert", erklärt Ottel mit der Ergänzung, dass teilweise sogar nur Analystenschätzungen eingeflossen seien.

Auf andere Zahlen komme man bei der Contrast-Studie, deren Ergebnisse vor kurzem vom Aktienforum und der Industriellenvereinigung (IV) im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert wurden. In der Studie wurde unter anderem auch das Ausschüttungsverhalten der ATX-Unternehmen untersucht. "Wir haben dazu aber die Zahlen für 2013 verwendet, da nur diese abschließend vorliegen", betont Ottel und verweist auf konstante Ausschüttungsquoten der ATX-Unternehmen zwischen 35 und 40 Prozent in den Jahren 2010 bis 2013 und einen neuen Beschäftigungshöchststand 2013. "Dass durch Ausschüttungen den Unternehmen Kapital entzogen wird, das für Investitionen oder die Beschäftigten fehlt, ist aus der Studie überhaupt nicht ableitbar, sondern nur eine ideologische Märchengeschichte. Im Gegenteil ist eine kalkulierbare Ausschüttung eine zwingende Voraussetzung, um das für Investitionen und Beschäftigung notwendige Eigenkapital und die Eigentümer nachhaltig sichern zu können", so Ottel abschließend.

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