Vilimsky: Jetzt auf einmal folgen alle unserer Forderung nach Asylzentren in Nordafrika!

Asylzentren in Ägypten oder Tunesien durchaus überlegenswert – EU soll endlich handeln

Wien (OTS) - Wofür die FPÖ noch vor kurzem heftig kritisiert wurde, nämlich Asylzentren in Nordafrika einzurichten, wird nun langsam Programm des EU-Establishments. Dies zeigt einmal mehr, dass die FPÖ in Österreich Nummer eins bei Themenführerschaft und Lösungskompetenz ist. Dies stellte heute der FPÖ-Generalsekretär und Delegationsleiter im Europaparlament, Harald Vilimsky, fest.

Die Idee für Aufnahmezentren in Nordafrika sei bereits 2005 vom damaligen deutschen Innenminister Schily vertreten wurde, zu Beginn dieses Jahres vom aktuellen deutschen Innenminister de Maiziere, "und mittlerweile trauen sich auch Kurz und Mikl-Leitner diese Forderung zu erheben". Bis vor kurzem hätten sie diese Forderung allerdings noch als unmenschlich und nicht machbar abgelehnt. Dies zeige einmal mehr die Doppelzüngigkeit der heimischen ÖVP, aber auch der internationalen Flüchtlingspolitik, so Vilimsky.

"Was spricht dagegen, etwa in Tunesien oder Ägypten Asylzentren zu errichten, um vor Ort abzuklären, ob überhaupt ein Asylgrund vorliegt oder nicht? Jede riskante Fahrt über das Mittelmeer wäre damit überflüssig, das dreckige Geschäft der Schlepper durchkreuzt und eine tragfähige Basis für eine Asylpolitik geschaffen, die auch funktioniert", so Vilimsky. Parallel dazu müssten auch Programme greifen, welche das Ziel verfolgen, den Menschen vor Ort zu helfen und die Regionen zu stabilisieren. Europa könne nicht alle geopolitischen Probleme dadurch lösen, die Menschen hierher zu locken.

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