Sportminister Klug: Sport ist bedeutender Wirtschaftsfaktor

EU-Expertengruppe tagt zum Thema Sport und Wirtschaft in Wien

Wien (OTS) - Vom 21. bis 22. April 2015 findet die Sitzung der EU-Arbeitsgruppe "Wirtschaftliche Dimensionen des Sports" (XG ECO) in Wien statt. Hochrangige Expertinnen und Experten aus den EU-Mitgliedsländern diskutieren unter österreichischer Leitung aktuelle und brisante Wirtschaftsthemen. Den Vorsitz führt Christian Helmenstein, Leiter von SportsEconAustria Institut für Sportökonomie (SpEA), den Sportminister Gerald Klug als Vertreter für Österreich in die Arbeitsgruppe nominiert hat.

Die Expertinnen und Experten werden sportpolitische Empfehlungen erarbeiten, unter anderem zur Frage, wie die wirtschaftliche Bedeutung des Sports aussagekräftig gemessen werden kann. Sie beraten, wie Sportgroßveranstaltungen nachhaltiger durchgeführt und dabei wirtschaftliche, soziale und umweltbezogene Aspekte stärker berücksichtigt werden können. Gegenstand der Debatte ist auch, wie langfristige Investitionen im Sport besser finanziert werden können.

Sportminister Gerald Klug dazu: "Sport macht nicht nur Spaß und ist gesund - Sport ist auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Österreich ist traditionell Sporttourismusland und Gastgeber zahlreicher Großsportveranstaltungen. Dabei schafft der Sport Arbeitsplätze und fördert die regionale wirtschaftliche Entwicklung."

EU-Arbeitsgruppenleiter Christian Helmenstein ergänzt: "Der Sport steht auch für Leistung im Wettbewerb. Der Sportsektor ist hochinnovativ und bringt laufend neue Produkte hervor, die auch in anderen Wirtschaftsbereichen erfolgreich genutzt werden. Österreich nimmt hierbei europaweit eine Vorreiterrolle ein."

Österreich lancierte das Thema "Sport und Wirtschaft" unter seiner EU-Ratspräsidentschaft 2006. 2014 wurden im EU-Sportministerrat die "Schlussfolgerungen zum Sport als Triebfeder für Innovation und Wirtschaftswachstum" angenommen. Im EU-Arbeitsplan Sport für die Jahre 2014 bis 2017 sind die wirtschaftlichen Dimensionen des Sports ein Schwerpunktthema. Den Vorsitz der dazu eingerichteten Arbeitsgruppe übertrug die EU-Kommission an Österreich.

Im vergangenen Dezember beauftragte die EU-Kommission SpEA, den Aufbau nationaler Sportsatellitenkonten in allen EU-Mitgliedsstaaten voranzutreiben. In Verbindung mit dem EU-Arbeitsgruppentreffen findet daher zeitgleich zum zweiten Mal die Vienna Academy on Sport Satellite Accounts statt. SpEA betreut bereits jetzt für das Sportministerium das Sportsatellitenkonto Österreich. Die aktualisierte Version des österreichischen Kontos wird im Mai 2015 veröffentlicht.

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