Darabos ad Strache: Gewohnte Wehleidigkeit

FPÖ hat die ArbeitnehmerInnen immer nur verraten

Wien (OTS/SK) - "Die gewohnte Wehleidigkeit" attestiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos FPÖ-Parteiobmann Strache bei seinem Auftritt in der heutigen ORF-"Pressestunde". Strache beklagte sich einmal mehr darüber, dass die FPÖ "ausgegrenzt" und das Wählervotum nicht respektiert werde. Für Darabos sind diese Aussagen absurd: "Statt zu jammern, dass niemand ihn mitspielen lässt, täte Strache gut daran, zu überlegen, ob es dafür nicht gute Gründe gibt." Wo immer die FPÖ Verantwortung hatte, hat sie bloß einen Scherbenhaufen hinterlassen. Der prominenteste Fall sei der Hypo-Skandal in Kärnten, für den die SteuerzahlerInnen immer noch bluten müssen. "Die Ära Schwarz-Blau steht bis heute für Kürzung von Pensionen und Sozialleistungen, Privatisierung und Belastung der ArbeitnehmerInnen. Mit den Skandalen jener Zeit haben die Gerichte immer noch alle Hände voll zu tun", betont Darabos. ****

Absurd und lächerlich sei es auch, wenn Strache davon spricht, dass die FPÖ die Regierung bei der Steuerreform angetrieben hätte. "Die FPÖ spielt sich gerne als Partei der ArbeitnehmerInnen auf, hat diese aber immer nur verraten", sagt Darabos und verweist auf die Steuerreform unter Schwarz-Blau: "Damals wurden nur Konzerne entlastet, den ArbeitnehmerInnen hat sie nichts gebracht, während wir heuer deutliche Entlastungen für mehr als sechs Millionen Menschen erkämpft haben, denen nun mehr Geld zum Leben bleibt." Das zeige einmal mehr: "Die Partei der ArbeitnehmerInnen ist einzig und allein die SPÖ." (Schluss) ve/mo

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