Ottenschläger: Keine weiteren Angriffe auf den Wirtschaftsstandort

Flächendeckende LKW-Maut würde erhebliche Mehrbelastungen für Wirtschaft und ländlichen Raum bedeuten

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Man soll nicht ständig darüber nachdenken, wie man den Wirtschaftsstandort Österreich weiter belasten kann. Viel dringender wären konstruktive Entlastungsvorschläge für die Wirtschaft. Ohne Verkehr findet Wirtschaft nicht statt. Und ohne Wirtschaft gibt’s keine Arbeitsplätze", reagiert ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Andreas Ottenschläger auf eine heute präsentierte Studie der AK. Für eine flächendeckende LKW-Maut müsste das gesamte Maut-System geändert werden. Ottenschläger verweist in diesem Zusammenhang auf die Warnungen von Experten, dass dies uneinschätzbare finanzielle und bürokratische Folgen hätte.

Keine Arbeitsplätze gefährden!

Für Ottenschläger entbehren die Aussagen, dass der ländliche Raum durch eine flächendeckende LKW-Maut nicht geschwächt wird, jeder Logik. "Das widerspricht schlicht jedem wirtschaftlichen Grundverständnis. Wenn die AK schon den Liter Milch als Beispiel anführt und behauptet, dass sich der Liter Milch nur um 0,2 Cent für den Konsumenten verteuern wird, sollte sie vielleicht auch dazu sagen, dass eine Molkerei, die Millionen Liter Milch verarbeitet und diese auch exportiert, sich dann genau anschauen wird, ob der Betriebsstandort in einer abgelegenen Region noch rentabel ist. Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Vertreter der AK darüber im Klaren sind, dass sie dadurch Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen gefährden", führt der ÖVP-Verkehrssprecher aus.

"Es geht nicht nur um Großunternehmen oder um Transportunternehmen, auch Klein- und Mittelbetriebe wie z.B. der Baumeister oder Tischler im ländlichen Raum müssen mit spürbaren Nachteilen rechnen. Gewerbebetriebe, die Stückgut produzieren, kalkulieren ihre Stückkosten bis auf den kleinsten Cent-Betrag herunter. Das sollten die Damen und Herren, die solche Studien erstellen, eigentlich wissen", unterstreicht Ottenschläger abschließend.
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